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Geschichte in Bildern

Max Liebermann ist der deutsche Wegbereiter der modernen Malerei. Der Sohn eines jüdischen Textilkaufmanns - im Kaiserreich als Impressionist angegriffen, in der Weimarer Republik hochgeehrt - ist Präsident der Akademie der Künste und Berliner Ehrenbürger (1927)

Alfred Kerr: Durch seine scharfen, bisweilen zynischen und stilistisch eigenwilligen Rezensionen wird der Berliner einer der einflussreichsten Theaterkritiker der Republik

Max Reinhardt: Schauspiellehrer, Regisseur, Leiter mehrerer Berliner Bühnen: Niemand prägt das moderne Theater tiefer als der gebürtige Österreicher

Arnold Schönberg: Der Autodidakt und Erfinder der Zwölftonmusik wird 1925 Leiter einer Meisterklasse für Komposition an der Berliner Akademie der Künste

Kurt Weill: Der Sohn des Kantors an der Dessauer Synagoge komponiert unter anderem die Musik zu Bertolt Brechts 1928 uraufgeführter "Dreigroschenoper"

Otto Klemperer: Vor allem weil er als Opernleiter in Berlin Werke von Komponisten wie Weill und Schönberg aufführt, gilt der Breslauer als "Dirigent der Moderne"

Siegfried Jacobsohn: In seiner Zeitschrift "Die Weltbühne" schreiben die wichtigsten Autoren der demokratischen Linken: Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Lion Feuchtwanger