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Von Priene stehen nur noch Reste. Doch Forscher haben rekonstruiert, wie es dort wohl vor mehr als 2000 Jahren ausgesehen hat, und ihre Modelle in Fotos von heute eingefügt – hier etwa den Athena-Tempel im Zentrum der Stadt. Die fünf Säulen rechts wurden vor 40 Jahren wieder- errichtet, jedoch um drei Meter zu niedrig

Anfangs treten die Schauspieler im Theater von Priene in der halb- runden orchestra auf, vor den Sitzen der Honoratioren. Später spielen sie auf der erhöhten skene, der Bühne. Auf den 6500 Plätzen treffen sich die Bürger der Stadt auch zur Volksversammlung

Regelmäßig kommen die Ratsherren ins buleuterion, um Beschlüsse zu fassen. Von ihren Entscheidungen erfahren die Bürger am offenen Bogen in der Außenfront. Deutsche Archäologen, die Priene ab 1895 erkundet haben, fanden auf dem Altar in der Mitte des Plenums Rinderknochen – Überreste eines Opfers

Die städtischen Brunnen an den Wegkreuzungen werden aus einer Quelle hinter dem Burgberg Prienes gespeist – über ein Leitungsnetz aus ineinandergeschobenen Tonröhren

Bürgerhaus in Priene: Ein schmaler Korridor führt von der Straße auf den Innenhof, begrenzt durch einen Nebentrakt und die Vorhalle zum Haupthaus. Hölzerne Flügeltüren öffnen sich zum Gastzimmer des Hausherrn (im Bild links) und zu den mit Liegen, Regalen und Kissen ausgestatteten Wohnräumen der Familie

Eine gepflasterte Rampe führt zum Haupttor im Osten Prienes. Zwei Türme sichern das Tor in der Stadtmauer. Sie ist bis zu neun Meter hoch und umschließt die Stadt und den Burgberg