Die Gewinnerin des GEO-Stipendiums: die Ethnologin Stefanie Kicherer

Stefanie Kicherer wäscht sich im Hof die Haare. Diese Wanne darf nur für die Körperpflege benutzt werden, andere Gefäße nur zum Kochen. Regeln wie diese erforscht und befolgt sie mit Hingabe

Zu Besuch in Roshorv im Osten Tadschikistans

Nichts bestimmt die Tage im Dorf so sehr wie seine geografische Lage. Kärgliches Feuerholz suchen, Vieh auf die Hochweide treiben, Heu einholen - mühsame, zeitraubende Verrichtungen

Der Ertrag karger Böden

Mit einer Höhe von knapp 7500 Metern ist der Pamir nach dem Himalaya das zweithöchste Gebirge der Welt. Die Bewohner seiner Täler leben vom Ertrag der kargen Böden. Nur Wasser gibt es im Überfluss, besonders im Sommer, wenn die Gletscher schmelzen

Echte Handarbeit

Mähen mit Sense und Sichel, Dreschen mit Eseln - und dann durch Worfeln die Spreu vom Weizen trennen

Besonnenheit als oberstes Gut

Die Bewohner des Dorfes gehören zur Gemeinschaft der Ismailiten. Ihr spirituelles Oberhaupt, der Aga Khan, fordert Besonnenheit: Setzt vor jedem Handeln immer zuerst euren Verstand ein!

Landwirtschaft bestimmt den Alltag

Der Wandel in der Landwirtschaft ist im Pamir noch nicht weit fortgeschritten

Legendäre Gastfreundschaft

Die Gastfreundschaft der Pamiri ist legendär. Die Bauern teilen selbst mit Wildfremden das Wenige, was sie haben

Abschied von Roshorv

Zwei Wochen lang hat das GEO-Team die Familie begleitet. Der Fotograf Matthieu Paley bereist die Region seit über zehn Jahren, für die Autorin Anke Sparmann war es der erste Besuch

Hochzeit in Roshorv

Ausgelassen tanzen die Gäste im Haus der Braut, oft umwirbelt von Schaum aus der Spray-Dose

Früher gingen die Partys bis in die Puppen, heute mahnt ein staatlicher Aufseher die Feiernden um zehn Uhr abends zum Aufbruch