Leben wie in einer Zeitfalte

Die Hadzas leben im Buschland Tansanias. Sie betreiben keine Landwirtschaft, halten kein Vieh. Sie leben nur von dem, was sie sammeln und mit traditionellen Bögen erjagen

Nehmen, was vorhanden ist

Die Hadza leben und hausen noch wie vor 10.000 Jahren, als es nichts außer der natürlichen Mittel gab

Vielfalt auf dem Speisezettel

Gnus und Warzenschweine, Paviane, Wurzeln, Honig oder Früchte - nur wenige Menschen ernähren sich so vielfältig aus der Natur wie die Hadza

Handgeschnitzte Jagdwaffen

Mit Knüppel, Pfeil und Bogen fertig für die Jagd: Auf ihre Pfeilspitzen schmieren die Hadza-Männer Gift, das sie aus dem gekochten Saft der Wüstenrose gewinnen. Es ist stark genug, um Giraffen zu töten

Große Fänge

Bis vor 30 Jahren galten große Tiere wie Zebras oder Antilopen zu den häufigsten Fängen der Hazda. Heute sind die Bestände stark zurückgegangen; Tiere dieser Größe zu fangen, ist etwas ganz besonderes

"Essen, was auf den Tisch kommt"

Hadza ernähren sich heute vor allem von Vögeln

Schräge Mittel

Um die größeren Vögel anzulocken, nutzen die Hazda oft auch deren Küken als Köder

Spurensuche

Vögel verraten den Hadza aber auch, wo sie wilden Honig finden. Von sieben Bienenarten sammeln sie die Waben

Die Arbeit der Männer

Ihre Nahrungssuche raubt viel Kraft: Um zum Beispiel letztlich an süßen Honig unter den Baumrinden zu gelangen, müssen die Männer auf Haltestiften oft knorrige Affenbrotbäume erklimmen

Wabe als Ware

Honig gilt bei Hadza als Delikatesse und ist wegen der mühevollen Ernte ein überaus wertvolles Gut

Warentausch

Was man vom hart erarbeiteten Honig selbst nicht isst, dient beim Besuch im benachbarter Dörfer als gern akzeptiertes Tauschmittel

Zeit für Ruhe

Hadza haben trotz der eigenständigen Nahrungssuche viel freie Zeit. Nur etwa vier bis sechs Stunden verbringen sie täglich auf der Jagd nach Essbarem

Besänftigende Drogen

Die Männer verbringen ihre freien Abende gern rund um das Lagerfeuer. Dort kiffen sie, mehrfach täglich und sogar die Kinder fangen schon damit an

Gesund ohne Medizin

Wohl kein Hadza hat jemals ein Krankenhaus betreten oder eine Tablette geschluckt

Allheilmittel aus der Natur

Erkranken die Hadza wegen ihrer natürlichen Speisen seltener als die Menschen in Industrienationen?