Körper So werdet ihr Schluckauf los

Wir liefern euch sechs Tipps, wie ihr die lästigen Hickser loswerdet.
Tipps gegen Schluckauf

Luft anhalten

  • So geht's: Atmet tief ein und haltet die Luft so lange wie möglich an.
  • Darum klappt's: Vermutlich entlastet und beruhigt die Atempause das Zwerchfell.
  • Tipp: Wirkt angeblich besonders gut bis etwa zum zehnten Hickser. Erfahrungsgemäß lässt sich ein Schluckauf mit dieser Methode danach nur noch schlecht stoppen.

Eiswasser trinken

  • So geht's: Leert zügig ein Glas sehr kaltes Wasser, am besten aus dem Kühlschrank.
  • Darum klappt's: Die Kälte reizt den sogenannten Vagusnerv im Rachen, der auch das Zwerchfell im Bauch steuert.
  • Tipp: Manche schwören darauf, das Eiswasser vornübergebeugt über Kopf zu trinken.

Druck aufbauen

  • So geht's: Holt Luft, schließt den Mund, haltet die Nase zu und drückt die eingeatmete Luft nach unten Richtung Brustkorb.
  • Darum klappt's: Der Druck im Rachenraum regt ebenfalls den Vagusnerv an und macht den Hicksern so oft ein Ende.
  • Tipp: Der Trick hilft auch gegen das Druckgefühl auf den Ohren, wenn man in einem startenden Flugzeug sitzt.

Die Augen schließen

  • So geht's: Schließt die Augen und dabei drückt dabei sanft mit den Fingerspitzen auf eure Augenlider.
  • Darum klappt's: Der Pulsschlag und die Atmung werden langsamer. Die Entspannung löst den Schluckauf.
  • Tipp: Länger als 15 Sekunden solltet ihr die Übung allerdings nicht machen. Euch könnte sonst übel werden!
Hände eines Kindes und eines Erwachsenen
Körper
Der menschliche Körper
Wir widmen uns dem Thema "Körper". Ihr findet in dieser Übersicht viele Artikel, Quizze und Bilderstrecken rund um den menschlichen Körper.

In eine Tüte atmen

  • So geht's: Setzt euch auf einen Stuhl und drückt einen Butterbrotbeutel vor euren Mund. Atmen dann durch den Mund ein und aus.
  • Darum klappt's: Ihr atmet eure ausgeatmete und kohlendioxidreiche Luft aus der Tüte erneut wieder ein. Dadurch steigt die Konzentration des Kohlendioxids im Blut. Rezeptoren leiten die Information ins Gehirn zum Vagus Ursprung, wodurch dieser beruhigt wird.
  • Tipp: Nicht zu lange anwenden. Denn Vorsicht! Wer den Trick zu lange anwendet, riskiert eine Ohnmacht aufgrund des Sauerstoffmangels.

Erschrecken lassen

  • So geht's: Setzt euch ruhig auf einen Stuhl und bittet jemanden, euch nach einer Weile zu erschrecken.
  • Darum klappt's: Durch das Erschrecken werden die Hirnimpulse im Vagus-Kern direkt beeinflusst. Der Nervus vagus, der längste Hirnnerv, verläuft bis zum Zwerchfell.
  • Tipp: Lenkt euch mit etwas ab, während ihr wartet. Wenn ihr mit dem Schreck rechnet, ist es ja kein Schreck mehr.
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