Tierlexikon Seekuh

Es gibt mehrere Arten von Seekühen. Sie unterscheiden sind in ihrem Aussehen und ihrem Lebensraum

Stellersche Seekuh

Hydrodamalis gigas

Diese größte Seekuh-Art ist Geschichte: Sie wurde 1741 im Bering-Meer entdeckt und starb 27 Jahre später aus. Die Stellersche Seekuh gehörte zur Familie der Dugongs. Ihre dunkle, bis zu 7,5 Zentimeter dicke Haut erinnerte an die Borke eines Baumes, weshalb sie früher auch Borkentier genannt wurde.

Seekuh

Es gibt verschiedene Seekuh-Arten

Dugong

Dugong dugong

Dugongs werden wegen ihrer dreieckigen Schwanzflosse auch Gabelschwanz-Seekühe genannt. Ihre Schnauze ist nach unten abgeknickt, die Männchen bilden kleine Stoßzähne aus. Dugongs werden bis zu 60 Jahre alt.

Amazonas-Manati

Trichechus inunguis

Die kleinste Art der Manatis ist im Süßwasser des Amazonas zu Hause. Bei Überschwemmungen grasen die Tiere auf überfluteten Wiesen und bleiben, wenn das Wasser zurückgeht, oft in seichten Seen zurück. Ihr langsamer Stoffwechsel hilft ihnen, manchmal monatelang ohne Nahrung auszukommen.

Karibik-Manati

Trichechus manatus

Kleine Nägel an den Vorderflossen der Karibik-Manatis weisen darauf hin, dass Seekühe mit Elefanten verwandt sind und von landlebenden Vierbeinern abstammen. Ausgewachsene Tiere wiegen bis zu 600 Kilogramm! Sie können bis zu 70 Jahre alt werden.

Afrikanischer Manati

Trichechus senegalensis

Die Afrikanischen Manatis leben in den küstennahen Gewässern und Flüssen Westafrikas. Wie viele Tiere der Art es noch gibt, ist unklar. Sie gelten als besonders gefährdet.

Warum Klippschliefer, Elefant und Seekuh verwandt sind
Warum Klippschliefer, Elefant und Seekuh verwandt sind
Wer einen Klippschliefer das erste Mal sieht, denkt eher an ein pummeliges Kaninchen. Dass die hasengroßen Vierbeiner mit Elefanten und Seekühen viel enger verwandt sein sollen, ist schwer zu glauben. Wie kommen Biologen bloß auf so etwas?
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