Tierlexikon Puma

Der Puma wird unter anderem auch als Silberlöwe, Berglöwe oder Kuguar bezeichnet. Obwohl die Verwandten der Hauskatze keine natürlichen Feinde haben, sind sie dennoch gefährdet
Puma

Ein Puma hat mehr mit einer Hauskatze als mit einem Löwen gemeinsam

Pumas (Puma concolor) sind Säugetiere und gehören zur Familie der Katzen (Felidae). Obwohl Pumas nicht gerade die kleinsten Katzen sind, zählen sie zur Unterfamilie der Kleinkatzen (Felinae). Sie sind enger mit der Hauskatze als mit dem Löwen verwandt.

Allgemeines zum Puma

Puma-Männchen werden bis zu 1,5 Meter lang und bis zu 125 Kilogramm schwer. Allein die Schwanzlänge des Pumas beträgt 80 Zentimeter, die Schulterhöhe bis zu 75 Zentimeter. Etwas kleiner und nur halb so schwer sind dagegen die Puma-Weibchen. Die Fellfarbe des Pumas reicht von silbergrau bis hin zu rotbraun, je nachdem wo die Tiere leben. Sie sind ihrer Umgebung perfekt angepasst. Vereinzelt kommt Melanismus vor. Das bedeutet, die Tiere sind schwarz gefärbt. Dann sehen sie ähnlich aus wie Schwarze Panther.

Was frisst ein Puma?

Pumas gehören zu den Fleischfressern. Die Größe der Beutetiere ist ihnen egal. Sie verzehren alles: vom Nagetier bis zum Elch. Es kommt auch vor, dass sie Vögel oder Fische fressen. Häufiger sind es jedoch Hirsche, Karibus oder auch Schafe.

Wie lebt ein Puma?

Pumas sind Einzelgänger, die sich lediglich zur Paarungszeit mit Artgenossen zusammenschließen. Ihr Lebensraum erstreckte sich einst über den gesamten amerikanischen Kontinent, von Kanada über Florida bis hin nach Patagonien, über Nordamerika und Südamerika. Mittlerweile ist ihr Verbreitungsgebiet stark geschrumpft. Sie leben in abgelegenen, menschenleeren Gegenden.

Je nach Nahrungsangebot kann das Revier eines Pumas bis zu tausend Quadratmeter umfassen. Pumas können bis zu 72 Stundenkilometer schnell laufen. Zum Vergleich: Ein Gepard schafft bis zu 100 Stundenkilometer. Außerdem können Pumas sehr gut klettern.

Die Aufzucht der Puma-Jungen liegt ganz in der Hand der Weibchen. Sie bringen nach einer Tragzeit von 90 Tagen zwei bis drei Junge zur Welt. Pumas können bis zu 18 Jahre alt werden.

Ist der Puma gefährdet?

Ausgewachsene Pumas haben eigentlich keine natürlichen Feinde. Gefährdet sind sie dennoch. Die größte Gefahr für sie ist leider der Mensch. In den Vereinigten Staaten von Amerika steht der Puma unter Artenschutz, doch leider wird das oft missachtet. Häufig werden sie von Bauern erschossen, die um ihr Vieh fürchten. Daneben werden sie verbotenerweise auch wegen ihres Pelzes getötet.

Steckbrief Puma:

  • Wissenschaftlicher Name: Puma concolor
  • Größe: 1,5 Meter lang, 75 Zentimeter hoch
  • Gewicht: 125 Kilogramm
  • Lebensdauer: bis 18 Jahre
  • Lebensraum: Nord- und Südamerika
  • Ernährung: Fleischfresser, Hische, Schafe, Karibus, Nagetiere, Vögel, Fische
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