Tiere Laubfrosch - Der Krachmacher

Der hübsche, blattgrün gefärbte Laubfrosch ist eine der bekanntesten Amphibien-Arten in Deutschland. Die Froschart ist weit in Europa verbreitet und ist dennoch vom Aussterben bedroht. Umweltveränderungen gefährden den Lebensraum des Laubfroschs.
Laubfrosch

Der Laubfrosch gehört zu den sieben heimischen Froscharten

Ganz schön laut, dieser Laubfrosch!

Wo er auftaucht, gibt’s was auf die Ohren: Bis zu 90 Dezibel laut kann der Laubfrosch dank seiner Schallblase an der Kehle quaken. Damit macht er so viel Krach wie ein vorbeifahrender Lkw.

Zur Paarungszeit lärmen die Männchen sogar im Chor, um Weibchen anzulocken. Doch die quietschgrünen Frösche spucken nicht nur große Töne – sie haben tatsächlich ein besonderes Talent: das Klettern. Mit Haftscheiben, die wie kleine Saugnäpfe an Fingern und Zehen sitzen, erklimmen sie Büsche, Bäume und sogar Fensterscheiben.

Allgemeines über den Laubfrosch

Laubfrösche (Hyla arborea) sind eine von sieben heimischen Froscharten. In der Nähe von sonnigen Weihern, Teichen und Tümpeln fühlen sie sich wohl. Weil viele Gewässer verschmutzt oder zugeschüttet werden, entdeckt man sie immer seltener.

Größe und Gewicht eines ausgewachsenen Laubfroschs

Laubfrösche werden zwischen 40 und 50 Millimeter groß und vier bis sieben Gramm schwer.

Was frisst ein Laubfrosch?

Meist jagen die Frösche nachts nach Spinnen und Insekten wie Mücken, Fliegen und Käfern.

Nachwuchs bei den Laubfröschen

Rund vier Wochen nach der Paarung im Mai vergräbt das Weibchen fünf bis 22 Eier. Im August schlüpfen die Jungen.

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