Spieletests: Teil 25

Geschichte machen, Einhörner retten und Bauer werden – darum geht es bei einer neuen Folge der Computerspiele-Tipps. Die Antike, Fabelwesen und ein Bauernhof warten diesmal auf euch!
In diesem Artikel
Geschichte machen
Einhörner retten
Bauer werden

Geschichte machen

Tom hat schon viele Abenteuer erlebt, doch jetzt wartet ein neues und umso schwereres auf ihn: Tom arbeitet nämlich im größten digitalen Archiv der Welt, dem so genannten Historion. Doch wie es bei Computern vorkommen kann, haben sich Viren in das Archiv eingeschlichen – und das, obwohl Tom das Historion bereits mit drei magischen Steinen vor den Viren geschützt hat!

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In Historion gibt es viel zu entdecken!

Irgend etwas scheint nicht zu stimmen und Tom muss noch einmal ran. Seine Aufgabe ist es, drei weitere Steine zu finden – und zwar im alten Babylon. Dorthin muss er nun reisen, ins 5. Jahrhundert nach Christus.

Klar, dass dort einige Abenteuer auf ihn warten, die er lösen muss. Leicht ist das nicht, Tom lernt viele neue Leute kennen und muss in Erfahrung bringen, wie er am besten an die wichtigen Steine herankommt.

„Historion – Babylons Fluch“ ist ein weiteres nettes Lernadventure, das jede Menge Spaß macht. Hat man den dunklen Anfang und die Computerwelt der Zukunft erst einmal hinter sich gelassen und ist im alten Babylon gelandet, gibt es dort viel zu entdecken. Tontafeln, alte Schriften, Opfertische – in diesem Computerspiel findet sich alles, was zur Antike dazugehört. Deshalb ist „Historion“ auch nicht nur für Geschichtsfans so spannend; die Geschichte an sich ist so interessant, dass man sie einfach zu Ende spielen muss!

„Historion – Babylons Fluch“. BrainGame, ca. 15 Euro.

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Einhörner retten

Eldoria ist die Fee der Wälder - und sie benötigt ganz dringend Hilfe. Früher nämlich lebten in den Wäldern noch Einhörner. Die Waldfeen haben sie gehütet, doch dann kamen die Menschen und jagten die seltenen Tiere wegen ihrer kostbaren Hörner. Mit der Zeit konnte sich so das Böse im Wald ausbreiten – und zieht nun auch die sonst eigentlich friedlichen Waldbewohner in seinen Bann. Nur Sarah hat die Macht, zusammen mit ihrem Einhorn das Böse aus dem Wald zu vertreiben.

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Sarah hütet das Einhorn

Sarah lebt nämlich zusammen mit ihrem Onkel am Rande des Waldes auf einer Feenfarm. Dort muss sie sich um die Pflanzen, Wunderbäume und Fabelwesen auf der Farm kümmern, und so zum Beispiel die Milkis pflegen und auch für ihr eigenes Wohlergehen sorgen. Jetzt hat sie auch noch die große Aufgabe, das Böse aus dem Feenwald zu vertreiben!

Dort gibt es vier Feentempel, in denen Diamantsplitter liegen. Diese Splitter muss Sarah sammeln und in einen Zauberstab setzen – denn nur so kann das Portal des Bösen wieder geschlossen werden.

Wer Lust auf ein magisches Abenteuer mit einigen Fabelwesen und einem Wunderwald hat, der sollte „Sarah – Die Hüterin des Einhorns“ auf jeden Fall einmal ausprobieren. Es ist einfach mit der Maus und den Pfeiltasten zu steuern und ist sowohl Abenteuer- als auch Strategiespiel. Denn Sarah muss sich um die Farm und die Tiere kümmern, muss im Dorf Futter besorgen und Milch verkaufen – und darf gleichzeitig nicht vergessen, das Böse aus dem Feenwald zu vertreiben. Hört sich nach Abenteuer und Spaß an? Ist es auch!

„Sarah – Die Hüterin des Einhorns“. Tivola, ca. 20 Euro.

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Bauer werden

Schafe scheren, Schweine füttern, die Tiere vor den Wölfen schützen und natürlich auch ausmisten – das alles sind Arbeiten, die auf einem Bauernhof anfallen. Beim „Bauernhof Tycoon“ müsst ihr genau das machen; allerdings unter Zeitdruck und immer schwereren Bedingungen.

Das Spiel an sich ist ganz einfach: Ihr habt eine große Wiese, auf der sich eure Tiere, bevorzugt Schafe und Schweine, wohlfühlen sollten. Denn nur glückliche Tiere bringen euern Bauernhof auch voran und euch Geld. Und das ist das Wichtigste! Bei jedem einzelnen Spielabschnitt wird euch nämlich ein bestimmtes Ziel gesetzt, das ihr erreichen müsst. Nehmt ihr weniger Geld ein, verliert ihr; verdient ihr mehr Kohle, könnt ihr sie behalten und euern Hof weiter ausbauen.

Geld verdienen ist ganz schön schwer – besonders, wenn man dafür auch süße Schweinchen, die man selbst aufgezogen hat, schlachten muss. Das könnt ihr allerdings umgehen, indem ihr besonders viele Schafe schert und deren Wolle verkauft.

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So also fühlen sich Schweine wohl

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Wie ihr euern Bauernhof aufbaut, bleibt euch also ganz allein überlassen.

Geschick und Schnelligkeit – das zählt beim „Bauernhof Tycoon“. Das schöne an dem Computerspiel: Auch Anfänger haben hier mit Sicherheit ihren Spaß, weil es sich ganz leicht steuern lässt.

Also keine Angst vorm bösen Wolf! Bei euch sollten die Tiere in Sicherheit sein!

„Bauernhof Tycoon“. Bhv, ca. 9 Euro.

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