Spieletest Seenot auf dem Spieltisch

„Krakenalarm“ führt euch am Spieltisch direkt auf das Meer. Euer Auftrag: findet die Meeresbewohnern, meidet die Kraken!
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Mit euerm Forschungsschiff schippert ihr durch die See und sucht nach Tieren, die sich im Riff versteckt haben. Lässt sich etwa die süße Wasserschildkröte heute mal blicken oder die kleine Krabbe? Es wäre eigentlich ein richtig schöner Ausflug, wäre da nicht Krakenkind Kuno. Der hat es nämlich auf euer Schiff abgesehen - und will es mit Hilfe seines Kraken-Papas Kurt umschubsen.

"Krakenalarm" heißt das Gesellschaftsspiel, das 2010 zum Spiel des Jahres nominiert war. Das ganze Spiel findet auf hoher See statt - dafür wird einfach kurzerhand der Spielkarton umgebaut und schon habt ihr das Meer auf dem Tisch. Ein kleines Bötchen fährt durch vier verschiedene Spielbereiche, und Krakenkind Kuno wacht am Rand über alle Bereiche. In der Mitte des Spielfeldes befindet sich ein langer Stab - darüber thront Papa Kurt Krake.

Jeder Spieler setzt, wenn er am Zug ist, das Schiff ein bis zwei Spielfelder weiter und macht sich dabei auf die Suche nach Tieren, die sich im Riff versteckt haben. Das Riff ist dabei eine Sammlung von Spielkärtchen, die vor euch auf dem Tisch liegt. Ähnliche Karten sind in den Meeresspielfeldern zu finden. Sind die Tiere im Riff mit denen auf dem Spielfeld identisch? Glück gehabt, denn dann habt ihr den Spielzug gewonnen! Deckt ihr aber auf dem Spielfeld aus Versehen ein Bild von Kuno auf - oder müsst etwa auf seinem Spielfeld Rast machen, dann heißt es: Krakenalarm! Denn dann darf einer der Mitspieler Krakenpapa Kurt so anschubsen, dass eine kleine Kugel, die an seiner Stange befestigt ist, über das Spielfeld schwebt - und euer Schiff umschubsen kann!

Das Spiel mit den beiden Kraken Kuno und Kurt ist abwechslungsreich, zumal der Spielaufbau mit dem Stab und der Kugel sowie den Wasserflächen etwas Besonderes ist. Habt ihr einmal alles zusammengebaut, könnt ihr auch die nächsten Male direkt mit dem Spiel loslegen, so dass ihr keine lange Vorbereitung oder Erklärungen benötigt: Gewonnen hat einfach der, der die meisten Riffbewohner gefunden hat. Wie oft dabei das Schiff wohl kentern muss? Kuno und Kurt haben dabei auf jeden Fall großen Spaß - genau wie die Mitspieler, die den Kraken-Papa anschubsen und die Kugel über dem Spielfeld kreisen lassen dürfen.

"Krakenalarm", Kosmos, ca. 14 Euro. Ab 5 Jahren.

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