Spieletipps Die besten Spiele 2015

Käse klauen, das Laserschwert schwingen oder schräge Wissenshappen über Europa verdauen - darum und um noch viel mehr geht es in diesen Spielen. Eine Auswahl, bei der jeder fündig wird!
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Carcassonne - Star Wars Edition

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Was?: "Carcassonne“ werden viele kennen. Es geht darum, seine Figuren als Ritter oder Bauern in die Landschaft zu setzen. Mittlerweile wird die Spielidee auch in andere Welten verpflanzt.

Zum Start des neuen "Star Wars"-Filmes werden aus den Figuren etwa Eroberer und Händler, die im All unterwegs sind und sich dort auch mal bekämpfen müssen.

Warum?: Das Trara, das um Filme wie "Star Wars" gemacht wird, muss man nicht gut finden. Tut man es aber, gehört diese "Übersetzung" eindeutig zu den gelungensten Beispielen, was man aus einem solchen Thema machen kann. Ein anderes zeigen wir euch auf der nächsten Seite.

Klaus-Jürgen Wrede: Carcassonne - Star Wars Edition, Hans im Glück, für 2 bis 5 Spieler, Preis: etwa 20 Euro

 

Colt Express

Was?: 11. Juli 1899, 10 Uhr morgens, mitten im Wilden Westen: Ein Zug wird überfallen. Und ihr seid die Banditen, die versuchen 1. dem Kugelhagel zu entgehen, 2. möglichst viel Beute zu machen und 3. dem US Marshal an Bord nicht in die Quere zu kommen.

Jetzt ist jeder auf sich gestellt!

Warum?: "Colt Express" ist besonders. Das fängt schon mit dem Spielbrett an – das gar keines ist. Sondern ein echter Zug mit Lok, Waggons und sogar in paar Kakteen fürs Drumherum.

Allein diese Idee ist preiswürdig. Kein Wunder, wurde "Colt Express" bereits im Sommer zum "Spiel des Jahres 2015" gekürt!

Christophe Raimbault und Jordi Valbuena: Colt Express, Ludonaute, für 2 bis 6 Spieler, Preis: etwa 25 Euro

 

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Alfa Beta

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Was?: Die Spieler sitzen um einen Haufen Plastikhaken mit Buchstaben darauf. Nacheinander versucht jeder, diese Haken zu möglichst langen Wörtern zu verketten - ohne dass die Kette reißt oder falsche Buchstaben mitkommen.

Warum?: Es macht viel Spaß, die Wortschätze zu heben. Trotzdem ist es kein Schlaumeierspiel: Ihr braucht nicht nur Köpfchen, sondern mindestens ebenso viel Fingerspitzengefühl.

Dugald Keith: Alfa Beta, Piatnik, für 2 bis 5 Spieler, Preis: etwa 24 Euro

 

Knätsel

Was?: Ein "Knätsel", so erklärt es die Anleitung, ist nichts anderes als ein "Knet-Rätsel". Und um nichts anderes dreht es sich hier: Jeder Spieler bekommt ein Stück Knetmasse und modelliert daraus Dinge.

Was für Dinge? Das müssen die Mitspieler durch Fragen herausfinden. Für die richtige Lösung gibt es mal mehr, mal weniger Punkte, mal nur für den Rätsellöser, mal auch für den Modellierer.

Warum?: Nichts scheint hier komplett neu zu sein. Begriffe raten? Das gibt es schon lange und in allen möglichen Formen, von der Scharade bis zum Galgenmännchen. Durch die raffinierten Rate- und Zugregeln wird "Knätsel"“ dennoch zu einem besonderen Leckerbissen.

Klaus Teuber: Knätsel, Kosmos, für 3 bis 6 Spieler, Preis: etwa 25 Euro

 

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Auf den Spuren von Marco Polo

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Was?: Vor knapp 750 Jahren machte sich der venezianische Händler Marco Polo auf den Weg nach China - damals ein sagenumwobener Ort. Erst 24 Jahre später kehrte er heim, voll abenteuerlicher Geschichten.

In diesem Spiel könnt ihr die berühmte Reise nachvollziehen, indem ihr in die Rollen von Polos Gefährten schlüpft. Aber nicht, um dem Mann zu helfen. Sondern um die für euch selbst beste Route zu finden und lohnendsten Aufträge auszuführen.

Warum?: Zwar braucht ihr Geduld, um euch durch 16 Seiten Anleitung zu beißen. Aber es ist der Mühe wert! Tiefer kann man kaum hineingesogen werden in eine Spielewelt. Gute Planung und Glück sind ebenso gefragt, wie die Gegner stets im Auge zu behalten.

Ein Spiel von der Sorte, die mit jeder Partie besser werden - und zu Recht Gewinner des "Deutschen Spielepreises 2015".

Daniele Tascini und Simone Luciani: Auf den Spuren von Marco Polo, Hans im Glück, für 2 bis 4 Spieler, Preis: etwa 35 Euro

 

Mmm!

Was?: Gemeinsam versucht ihr, als Mäuse die Speisekammer von Familie Maier zu leeren. Wie schnell ihr was abtransportieren dürft, entscheidet sich mit jedem Würfelwurf neu. Aber Achtung, Maiers haben eine fiese, schwarze Katze! Und die hat etwas gegen Mäuse…

Warum?: Es war an dieser Stelle schon häufiger zu lesen: Wir sind eigentlich keine großen Fans von kooperativen Spielen. Doch hier ist eines, das unsere Meinung wieder mal ins Wanken bringt. Obwohl nur alle zusammen gewinnen oder verlieren können, ist "Mmm!" außerordentlich spannend. Und im wahrsten Wortsinne unterhaltsam.

Schließlich müsst ihr euch ständig über das weitere Vorgehen absprechen. Übrigens: "Mmm!" wurde dieses Jahr in Österreich zum "Spiel der Spiele" gewählt.

Reiner Knizia: Mmm!, Pegasus Spiele, für 2 bis 4 Spieler, Preis: etwa 18 Euro

 

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Die fiesen 7

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Was?: Die 110 Karten werden verteilt, dann deckt ihr sie nacheinander reihum auf und legt sie offen auf den Stapel in der Mitte. Es gewinnt, wer seine Karten als Erster los ist.

Jede Karte verlangt eine bestimmte Aktion, etwa Räuspern, wenn der Ganove darauf telefoniert. Oder Schweigen, wenn eine Pistole zu sehen ist. Klingt einfach, verwirrt aber schnell. Und wehe, ihr macht einen Fehler, dann müsst ihr alle bis dahin ausgespielten Karten nehmen.

Warum?: Das erinnert doch sehr, werden manche von euch vielleicht denken, an das bekannte Spiel "Kakerlakensalat". Das ist auch kein Zufall, der Autor ist derselbe. Und trotzdem: „Die fiesen 7" bringt ein paar neue, sehr, sehr lustige Ideen ins Spiel. Unbedingt ausprobieren!

Reiner Knizia: Jacques Zeimet: Die fiesen 7, Drei Hasen in der Abendsonne, für 2 bis 6 Spieler, Preis: etwa 12 Euro

 

Familie spielt Videospiele auf der Konsole am Fernseher
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Wir testen für euch regelmäßig die neusten Games und Brettspiele. Hier findet ihr unsere Spieletipps!

Monopoly - Star Wars

Was?: Zu Beginn entscheidet jeder, ob er zum Imperium gehört oder zu den Rebellen, dann geht es los: Ihr zieht eure Figuren von Planet zu Planet und errichtet dort Stützpunkte. Kommt ein Mitspieler dorthin, muss er Miete zahlen.

Auf besonderen Feldern zieht ihr Karten. Das bringt mal Vor-, mal Nachteile. Sind alle Planeten verkauft, kommt es zur Schlussabrechnung.

Warum?: "Star Wars", wohin man guckt? Das mag nerven, wir erwähnten es bereits auf der vorhergehenden Seite. Doch dort wie hier gilt: Wenn die Spieleverlage schon finden, man muss dieses Thema mitnehmen, dann sollen sie sich wenigstens Mühe geben.

Bei "Carcassonne" ist das passiert, bei dieser Version des Superklassikers "Monopoly" auch. Das passt!

Monopoly – Star Wars, Hasbro Gaming, für 2 bis 4 Spieler, Preis: etwa 50 Euro

 

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Ten - Zehn gewinnt!

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Was?: Ein bisschen Käsekästchen, ein bisschen "Vier gewinnt": Bei "Ten" legen zwei Spieler abwechselnd ihre Steine. Diese zeigen Werte zwischen eins und drei. Wem es gelingt, eine Reihe zu legen, die zusammengezählt den Wert zehn ergibt, gewinnt.

Zehn. Nicht neun, nicht elf. Ihr versucht also ständig, eigene Reihen zu vervollständigen und gleichzeitig den Gegner genau davon abzuhalten.

Warum?: Die Regeln sind beeindruckend einfach und stimmig. Hätte uns jemand erzählt, "Ten" wurde in China schon vor 3000 Jahren gespielt - wir hätten keine Sekunde daran gezweifelt! Jetzt also mal schauen, ob es die nächsten 3000 Jahre gespielt werden wird. Verdient wäre es.

Madoka Kitao und Steffen Mühlhäuser: Ten – Zehn gewinnt!, Steffen Spiele, für 2 Spieler, Preis: etwa 22 Euro

 

Wo ist bitte Umtata?

Was?: Der Spielplan zeigt die Länder Europas in vier verschiedenen Farben und eingeteilt in vier Regionen. Zu diesen Ländern gibt es 300 Fragen. Überraschende Fragen. Etwa wo die größte Eulenversammlung der Welt stattfindet oder wo verrotteter Hai gegessen wird.

Als Antwort reicht es, die Farbe des Landes oder die Regionen zu kennen, in der es liegt. Oder schlicht zu raten: Die Wahrscheinlichkeit eines Zufallstreffers ist gar nicht so klein!

Warum?: Klar, "Umtata" ist eher etwas für die Besserwisser und Klugscheißer unter euch. Die aber kommen voll auf ihre Kosten. Und alle anderen können auch ihren Spaß haben und das eine oder andere lernen. Übrigens, die Antworten lauten: Serbien und Island.

Arno Steinwender: Wo ist bitte Umtata?, Moses, für 2 bis 5 Spieler, Preis: etwa 20 Euro

 

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