Redewendung Gegen Windmühlen kämpfen

Dienstag ist Fußballtraining und zwar ganz egal, ob es regnet oder schneit. Wenn Markus und Flo erst mal auf dem Platz sind, interessiert sie das Wetter sowieso nicht. So auch an diesem Tag, an dem die Fußballmannschaft regelrecht im Matsch versinkt, weil es ohne Unterbrechung schüttet.

Nach dem Training kommen die beiden Jungs gut gelaunt nach Hause, werfen ihre Jacken in die Ecke und stürmen nach oben in Flos Zimmer.

"Das ist jetzt aber nicht euer Ernst, oder?", hören Markus und Flo plötzlich die strenge Stimme von Flos Mutter. "Da wische ich den ganzen Tag den Boden und schrubbe den Teppich und dann rennt ihr einfach mit euren dreckigen Schuhen durch das Haus. Das ist doch, als würde ich gegen Windmühlen kämpfen!" Die Jungs sind verwirrt: Was haben ihre Matsch-Spuren denn mit Windmühlen zu tun und wie soll man dagegen kämpfen?

Die Redensart "gegen Windmühlen kämpfen" spielt auf den Roman "Don Quijote" von Cervantes an. In dem tragisch-komischen Buch kämpft der Held Don Quijote gegen Windmühlen, weil er sie für feindliche Riesen hält. Daraus ist die Redewendung "gegen Windmühlen kämpfen" entstanden, mit der man etwas beschreibt, was nie zum Erfolg führen wird.

Für Flos Mutter ist das Saubermachen wie ein erfolgloser Kampf gegen Windmühlen, weil Flo und Markus mit ihren matschigen Klamotten sowieso alles gleich wieder dreckig machen.

Damit die beiden keinen Ärger bekommen, wischen sie ihre dreckigen Spuren aber schnell selber weg.

Gegen Windmühlen kämpfen

Don Quijote versucht im gleichnamigen Roman gegen Windmühlen zu kämpfen, weil er sie für feindliche Riesen hält

Alle Redewendungen

Hier erklären wir euch weitere Redewendungen
GEOlino-Newsletter