Redewendung Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen

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Erntet jemand sprichwörtlich Lorbeeren, wird er für seinen Erfolg gelobt

"Jetzt hast du eine gute Note in der Mathearbeit - aber denk' nicht, dass du dich auf deinen Lorbeeren ausruhen kannst! Für die nächste Arbeit musst du auch wieder lernen!"

Lorbeeren galten im Mittelalter als Zeichen des Ruhmes: Wer ein wichtiges Turnier gewann, der bekam einen Lorbeerkranz. Auch die Sieger eines Krieges wurden mit Lorbeeren geschmückt. Erntet also heute jemand sprichwörtlich Lorbeeren, hat er Erfolg und wird gelobt. Allerdings darf er sich nicht lange auf seinen Lorbeeren ausruhen, also darauf hoffen, dass es beim nächsten Mal wieder genauso gut laufen wird.

Denn auch die Sportler müssen für das nächste Turnier trainieren, die Feldherren eine neue Taktik austüfteln - und Schüler halt auch für die nächste Mathearbeit lernen, auch wenn die letzte eine gute Note brachte.

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