Sisyphusarbeit

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Redewendung: Sisyphusarbeit

Eine griechische Sage handelt von Sisyphus, dem König von Korinth. Sisyphus verärgerte die Götter - und die dachten sich eine ganz besondere Strafe für ihn aus. Seine Aufgabe war es nämlich, einen riesigen Steinbrocken einen Berg hinaufzurollen.

Der Stein war größer als Sisyphus und sehr schwer. Als Sisyphus ihn den Berg hinaufrollte, ist der Stein ihm immer wieder entglitten und den ganzen Weg zurück hinuntergerollt. So musste der König ständig von vorne anfangen, um den Felsbrocken von ganz unten den Berg hinaufzubringen. Sisyphus hat es nie geschafft, den Stein bis zur Bergspitze zu bringen - er ist ihm immer wieder entglitten und hinabgerollt.

Von dieser alten Sage aus der griechischen Mythologie stammt das Sprichwort der Sisyphusarbeit. Damit ist eine Arbeit gemeint, die so umfangreich, kompliziert und schwierig ist, dass sie niemals erledigt sein wird - und bei der man immer wieder von vorne anfangen muss.

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