Englische Redewendung A stitch in time saves nine

A stitch in time saves nine

Chloe kommt aus der Londoner Schule nach Hause, wo ihre Mutter sie damit überfällt, doch endlich mal wieder ihr Zimmer aufzuräumen. Als Chloe versucht, ihre Mutter auf den nächsten Tag zu vertrösten, antwortet die: "A stitch in time saves nine" (wörtlich: "Ein Stich zur rechten Zeit erspart dir neun weitere"). Damit will Chloes Mutter sagen, dass Chloe viel weniger Arbeit mit dem Aufräumen hätte, wenn sie es gleich erledigte, anstatt zu warten, bis das Chaos in ihrem Zimmer noch größer geworden ist.

Zum ersten Mal tauchte diese Wendung Anfang des 18. Jahrhunderts auf. Sie spielt darauf an, dass ein kleines Loch in einem Kleidungsstück mit einem Stich geflickt werden kann. Erledigt man das allerdings nicht gleich, wird das Loch immer größer, und so hat man letztendlich viel mehr Arbeit damit.

Übrigens bleiben uns Redewendungen besser im Gedächtnis, wenn sie sich reimen – wie eben "A stitch in time saves nine" oder auch unsere deutsche Entsprechung "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen".

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