Redewendung Schmetterlinge im Bauch

Schmetterlinge im Bauch zu haben ist ein wunderbares Gefühl. Doch woher kommt diese Redewendung? Wir verraten es euch!
Schmetterlinge im Bauch
Wenn man Schmetterlinge im Bauch hat, ist man verliebt und schwärmt für eine andere Person

Woher kommt eigentlich die Redewendung "Schmetterlinge im Bauch"? Hier ist die Antwort:

Mit hochrotem Kopf kommt Lisa in der großen Pause zu ihren Freundinnen gestürmt. "Eben hat Max mich gefragt, ob ich ihm bei den Mathehausaufgaben helfen kann! Max ist ungefähr der süßeste Junge an der ganzen Schule! Mir ist direkt ganz flau im Magen geworden." Ihre beste Freundin Maya zwinkert ihr zu: "Da hat wohl jemand Schmetterlinge im Bauch, nicht wahr?"

Kennt ihr das auch, dieses flatterige, aufgeregte Gefühl in der Magengegend, wenn man verliebt ist? Eigentlich trifft der Ausdruck "Schmetterlinge im Bauch" dieses Gefühl sehr gut. Trotzdem musste erstmal jemand auf die Idee kommen, das Gefühl in Worte zu fassen. In diesem Falle war das die amerikanische Schriftstellerin Florence Converse (1871–1967). In ihrem Buch "House of Prayer" sprach sie als Erste von "butterflies in the stomach" ("Schmetterlinge im Magen").

Der Ausdruck erfreute sich schnell großer Beliebtheit und verbreitete sich immer weiter, bis er schließlich Mitte des 20. Jahrhundert auch in Deutschland ankam. Seither haben Verliebte auch bei uns "Schmetterlinge im Bauch".

Redewendung, Sprache, Grammatik
Sprache
Redewendungen
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