Redewendung Murphys Gesetz

Murphys Gesetz

Ihr habt euch ein leckeres Marmeladen-Brot geschmiert und wollt gerade herzhaft hineinbeißen – da klingelt das Telefon. Vor Schreck fällt euch das Brot aus der Hand. Und wie landet es auf dem Teller? Natürlich auf der Marmeladen-Seite. Halb auf dem Teller, halb auf dem frisch gewaschenen Tischtuch. Toll! War ja klar. Aber warum?

Das ist "Murphys Gesetz", sagt man. So nennt man die Annahme, dass alles, was schiefgehen kann, auch mit Sicherheit schiefgehen wird.

Die Redewendung stammt aus den USA und geht auf den Ingenieur Captain Edward A. Murphy zurück. Er machte Ende der 1940er Jahre im Auftrag der amerikanischen Luftwaffe, der "US Air Force", eine Untersuchung über Arbeitsabläufe. Dabei stellte er fest, dass etwas, was falsch gemacht werden kann, auch immer falsch gemacht wird. Seither hat sich diese Regel in den USA als "Murphy's law" verbreitet und ist inzwischen auch im deutschen Sprachraum angelangt, wo man sie in "Murphys Gesetz" übersetzt hat.

Redewendung, Sprache, Grammatik
Sprache
Redewendungen
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