Die Flinte ins Korn werfen

Sophie Meester (12) würde gerne wissen, was eigentlich "die Flinte ins Korn werfen" bedeutet und woher die Redewendung stammt. Hier die Antwort:

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Wenn jemand die Flinte ins Korn wirft, gibt er auf

Die Flinte ins Korn werfen

Tim lernt zusammen mit seinem Freund Stefan, dem Mathe-Ass, für die Mathearbeit am nächsten Tag. Nach einer Stunde Kopfzerbrechen knallt er genervt sein Heft auf den Tisch und sagt: "Ich hab' keine Lust mehr, ich kapiere das niemals!" Doch Stefan ermutigt ihn: "Jetzt wirf doch nicht gleich die Flinte ins Korn! Komm, ich erklär's dir noch einmal. Du schaffst das schon."

Tim würde also am liebsten aufgeben und resignieren. Man nennt das "die Flinte ins Korn werfen", weil sich diese Redewendung ursprünglich auf Soldaten bezog, die in einem aussichtslosen Kampf lieber kapitulierten und wortwörtlich ihre Waffe wegwarfen. Vor allem Söldner zogen es oft vor, ihre Gewehre ins Feld zu werfen und aufzugeben, anstatt im Kampf ihr Leben zu lassen. Denn sie kämpften nur für Geld und waren nicht unbedingt von der Sache an sich überzeugt.

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