Hals- und Beinbruch

Das wünschen wir uns nicht wirklich. Oder doch? Ihr erfahrt es hier

Das kennt ihr bestimmt auch: Vor wichtigen Klassenarbeiten, bei Theateraufführungen oder bei Sportwettkämpfen wünschen die Teilnehmer sich gegenseitig Hals- und Beinbruch. Kein schöner Gedanke; aber eigentlich erhoffen sie sich nur Glück und gutes Gelingen.

Die Redewendung stammt ursprünglich von einem hebräischen Ausdruck ab. Dort sagt man "hazlacha uwracha", um sich viel Glück zu wünschen. Die jiddische Form des Glückwunsches heißt: hatslokhe un brokhe. Übersetzt bedeutet das in etwa "Glück und Segen". Möglicherweise hat man in Deutschland diesen Ausdruck falsch verstanden und daraus "Hals- und Beinbruch" gedichtet.

Deshalb wünscht man sich noch heute redensartlich Knochenbrüche, wenn man eigentlich Glück meint.

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