Redewendung Sich einen Klotz ans Bein binden

Nach der Biologie-Stunde spricht Frau Berger Lena und Max an. "Sagt mal ihr beiden, ich bin auf der Suche nach Freiwilligen, die helfen den Schulteich zu säubern. Wie sieht's aus? Könnt ihr euch vorstellen, unserer Umwelt-AG dabei zu helfen?" Lena und Max schauen sich an. "Klar, wieso nicht!", ergreift schließlich Max das Wort. Als sie am Nachmittag am Teich stehen, trauen sie ihren Augen nicht: "Oh je", stöhnt Lena beim Anblick des mit Blättern, Ästen und Schlamm bedeckten Teichs, "das wird nun wohl wochenlang zu unserer Nachmittagsbeschäftigung." Und ergänzt: "Na, da haben wir uns aber einen Klotz ans Bein binden lassen!"

"Wieso, ans Bein binden lassen?", stutzt Max.

Dieser Ausdruck veranschaulicht eine Situation, in der jemand eine Verpflichtung eingeht, die ihn selbser einschränkt. Tatsächlich war es früher das Vieh, dem man die Vorderbeine zusammenband und daran einen Holzklotz befestigte. Auf diese Weise wurde die Bewegungsfreiheit der Tiere begrenzt und der Besitzer ging sicher, dass das Vieh nicht eingezäunte Weide nicht verlassen konnten.

"Naja, so eine Umwelt-AG kann ja auch sein Gutes haben", meint Max aufmunternd zu Lena. "Bei Frau Berger haben wir jetzt sicher ein paar Pluspunkte gesammelt."

Sich einen Klotz ans Bein binden

Mit zusammengebundenen Vorderbeinen kommen auch Camele nicht von der Weide

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