Redewendung Jemandem den Laufpass geben

Wenn man jemandem den Laufpass gibt, bricht man die Beziehung zu der Person ab. Doch woher stammt diese Redewendung eigentlich?
Jemandem den Laufpass geben

Von jemandem den Laufpass zu bekommen ist hart. Lenkt euch doch ab indem ihr hier nachlest, woher diese Redewendung stammt

Simon ist am Boden zerstört. Seine Freundin Friederike meldet sich seit Tagen nicht mehr bei ihm. Auch in der Schule geht sie ihm aus dem Weg. Auf langes Drängen seiner Freunde hin stellt er sie endlich zur Rede. Nach ein paar Minuten kommt er geknickt zurück und bestätigt: "Ja, sie hat mir gerade den Laufpass gegeben." Die Freunde versuchen Simon zu trösten.

Ganz klar, wenn man jemandem den Laufpass gibt, dann bricht man die Beziehung zu der Person ab. Jeder von uns kennt diese Redewendung. Doch woher kommt sie eigentlich?

Das Wort "Laufpass" wird heutzutage - abgesehen von dieser Redewendung - gar nicht mehr gebraucht. Dabei handelt es sich um einen Begriff aus dem Militär. Jeder Soldat bekam früher nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst einen Laufpass ausgestellt. Dieser Ausweis bestätigte, dass er einvernehmlich aus dem Militär entlassen wurde und nicht desertiert (also einfach unerlaubt gegangen) ist.

Simons Freunde haben ihn gut getröstet und abgelenkt, so dass es ihm zum Glück bald wieder besser ging.

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