Redewendung Jemandem in die Parade fahren

Diese Redewendung stammt aus dem Fechtsport. Lest hier, woher sie kommt und was sie bedeutet

Julia und Annika hatten morgens vor der Schule ein Missverständnis. In der Pause treffen sie sich, um darüber zu sprechen. "Ich habe das einfach anders verstanden", sagt Julia, "ich dachte, du meinst…" In diesem Moment kommt Johannes um die Ecke: „Mensch, jetzt habt euch doch wieder lieb“, unterbricht er sie. Julia ist ganz aus dem Konzept: "Warum fährst du mir denn so in die Parade?" ärgert sie sich. Johannes wundert sich: "Was denn für eine Parade?"

Diese Redewendung stammt aus dem Fechtsport. In der Fechtersprache bezeichnet das Wort "Parade" eine Abwehrhaltung. Wenn ich beim Fechten jemandem in die Parade fahre, dann durchbreche ich die Deckung des Gegners. Im normalen Leben habe ich dann jemanden absichtlich oder unabsichtlich unterbrochen oder sogar seine Pläne durchkreuzt. So wie Johannes die Aussprache von Julia und Annika gestört hat.

Jemandem in die Parade fahren

Diese Redewendung stammt aus der Fechtersprache

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