Redewendung Dicke Bretter bohren

Niemand tut gern dicke Bretter bohren - auch redensartlich nicht. Was es mit der deutschen Redewendung auf sich hat und was sie bedeutet, lest ihr hier.
Brett bohren

Dicke Bretter zu bohren, ist harte Arbeit

Grübelnd stochert Lennart in der Schulkantine in seinem Würstcheneintopf herum: "Es muss doch irgendwie zu schaffen sein, doch noch eine 3- in Erdkunde kriegen zu können. Wenn ich mit einer 4 auf dem Zeugnis nach Hause komme, werden meine Eltern wenig begeistert sein. Vielleicht sollte ich nochmal mit Herrn Meier reden..."

"Da musst du aber noch ganz schöne dicke Bretter bohren. Das weiß jeder, der schon einmal mit Herrn Meier um gute Noten gefeilscht hat...", antwortet Lennarts bester Freunde Paul und lässt sich auf einen Stuhl neben ihn plumpsen.

"Ich muss Bretter bohren? Wieso das denn?", fragt Lennart erstaunt und sieht sich schon im Werkraum seiner Schule stehen...

Was es bedeutet, "dicke Bretter zu bohren"

Die deutsche Redewendung "Dicke Bretter bohren" steht sinnbildlich für die Arbeit an schwierigen Problemen, die sich nur mit großer Anstrengung und Geduld lösen lassen. Da Lennarts Erdkunde-Lehrer nicht gern um Noten verhandelt, muss Lennart sich darauf einstellen, redensartlich "dicke Bretter bohren" zu müssen.

Zwei deutsche Redewendungen, die das Gleiche meinen, sind die Ausdrücke "eine harte Nuss" oder "ein harter Brocken".

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