Redewendung Sich die Zähne ausbeißen

Wir erklären euch, was es mit dieser deutschen Redewendung auf sich hat und was sie bedeutet
Hund zerrt am Spielzeug

An manchen Dingen beisst man sich redensartlich die Zähne aus

Ratlos steht Jonathans Opa im Garten und blickt angestrengt auf den alten Rasenmäher: "Ich befürchte, an diesem alten Ding werde ich mir noch ordentlich die Zähne ausbeißen, Jonathan." Der alte Mann legt das Werkzeug beiseite und drückt zum wiederholten Mal auf den POWER-Knopf, doch die Maschine gibt nur ein dumpfes Brummen von sich und verstummt.

Jonathan schaut seinen Großvater überrascht an: "Aber du hast doch gar keine echten Zähne mehr, Opa!" Da bricht der alte Mann in schallendes Gelächter aus - und plötzlich scheint das Problem mit dem Rasenmäher gar nicht mehr so schlimm..

Die Bedeutung der Redewendung

Wenn man sich umgangssprachlich "die Zähne ausbeißt", dann schafft man es trotz großer Anstrengung nicht, ans Ziel zu gelangen. Das kann eine schwierige Aufgabe sein, die man nicht lösen kann oder eben ein kaputter Rasenmäher, den man nicht schafft zu reparieren.

Eine Redewendung, die übrigens das gleiche meint, lautet "Auf keinen grünen Zweig kommen".

Redewendung, Sprache, Grammatik
Sprache
Redewendungen
Wir nehmen die geflügelten Worte genauer "unter die Lupe". Woher kommen die Phrasen und was bedeuten sie? Hier findet ihr eine Übersicht bekannter Redewendungen
GEOlino-Newsletter