Redewendung Stur wie ein Esel sein

Sicher ist euch schon einmal der Ausdruck "Der ist stur wie ein Esel!" über den Weg gelaufen. Wir erklären, was es mit dieser Redewendung auf sich hat.
Esel auf der Wiese

Legosteine liegen verstreut auf dem Boden, alte Socken hängen über der Schreibtischlampe und unter dem Hochbett türmen sich die Büchstapel. Zeit, mal wieder gründlich aufzuräumen! Doch Philipp ist da anderer Meinung..

Der Junge steht nämlich mit verschränkten Armen in seinem Kinderzimmer. "Ich will jetzt aber nicht aufräumen", beschwert er sich und setzt sich auf den Fußboden. Seine Mutter steht kopfschüttelnd im Türrahmen: "Du bist genauso ein sturer Esel wie dein Vater, Philipp!"

Philipp schaut seiner Mutter verdutzt hinterher, als diese sich umdreht und genervt in Richtung Arbeitszimmer verschwindet: Er und sein Vater sollen Ähnlichkeit mit einem Esel haben?!

Was die Redewendung "Stur wie ein Esel" bedeutet

Eigentlich sind sie ja richtig süß, diese Esel! Ihr kuscheliges Fell und ihre großen Augen machen sie zu beliebten Tieren - sogar auf ihnen reiten kann man! Doch redensartlich gelten Esel als Sinnbilder der Sturheit oder der Bockigkeit.

Der Ausdruck "Stur wie ein Esel sein" geht daher auf die Charaktereigenschaft der Tiere zurück, die manchmal wirklich richtig bockig sein können.

Redewendung, Sprache, Grammatik
Sprache
Redewendungen
Wir nehmen die geflügelten Worte genauer "unter die Lupe". Woher kommen die Phrasen und was bedeuten sie? Hier findet ihr eine Übersicht bekannter Redewendungen
GEOlino-Newsletter