Stadt, Land, Fuchs

Bis zu 3000 Füchse tummeln sich schätzungsweise inzwischen allein in Berlin. Das sind vermutlich dreimal so viele, wie auf der gleichen Fläche im Wald leben. Der Grund? Städte sind für Füchse ein wahres Schlaraffenland – voll mit dem, was wir Menschen nicht mehr wollen.

Auf der Suche nach Futter steckt der Rotfuchs seine Nase überall hinein, ob eine Konservendose oder in eine Mülltonne. Für uns ist es Müll, für den Fuchs manchmal ein Festessen

Als Allesfresser macht er sich liebend gern über unsere Küchenabfälle her. Und weil es die in der Stadt zuhauf gibt, leben etwa in Berlin mittlerweile mehr Füchse in der Stadt als auf dem Land drum herum

Stadtfüchse haben meist keine Scheu vor Menschen, trauen sich nah an uns und unsere Häuser heran. Schließlich haben die meisten keinerlei schlechte Erfahrung mit Zweibeinern gemacht

Darf ich reinkommen?

Nur selten betreten Füchse tatsächlich unsere Häuser. Meist suchen sie sich leer stehende Gebäude oder Gartenschuppen, um darin zu wohnen. Außer vielleicht, es duftet verführerisch nach Schuhen... Denn Füchse lieben Schuhe. Immerhin ist Leder nichts anderes als tote Tierhaut

Meist traut sich der Fuchs nachts aus seinem Unterschlupf und geht dann auf Beutezug, bei dem er oft dieselben Fressplätze abklappert

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