Gebirge

Gebirge mögen zwar noch so schwer und fest wirken, doch in Wirklichkeit stehen sie auf Grund der Plattentektonik unter ständiger Bewegung - jedoch so langsam, dass wir es mit bloßem Auge nicht sehen können.

Das Klima ist in Gebirgen oft besonders extrem: Mit zunehmender Höhe wird die Luft kälter, der Wind stärker, und das Wetter ist häufig unvorhersehbar. Dies macht das Leben im Gebirge für Menschen, Tiere und Pflanzen zu einer Herausforderung.
 

Foto: Zu Beginn ihres Balztanzes recken Andenflamingos ihre Köpfe. Diese Aufnahme entstand an einem Salzsee auf dem chilenischen Altiplano, dem höchstgelegenen Ort, an dem Flamingos vorkommen.

Dschungel

Die Regenwälder sind die Lebensräume mit der größten Vielfalt auf unserer Erde. Von den rund 8,7 Millionen Pflanzen- und Tierarten unseres Planeten leben mehr als die Hälfte in den tropischen Regenwäldern.
 

Foto: Im Regenwald von Costa Rica sitzt ein Glasfroschmännchen auf seinem Blatt. Auf der Unterseite des Blattes entwickeln sich die Gelege zweier Weibchen. Die Kinderstube befindet sich direkt über einem Bach, in den sich die geschlüpften Kaulquappen schließlich fallen lassen werden.

Wüsten

Wüsten sind ein unfruchtbares Ödland, in dem es die meiste Zeit des Jahres nur wenig bis gar kein Wasser gibt. In nur wenigen Lebensräumen unserer Erde gibt es so wenig Leben wie in den Wüsten. Sie können sandig, aber auch von Felsen oder Steinen geprägt sein, wodurch oft eindrucksvolle Landschaften entstehen.
 

Foto: Nachdem die ersten Seenebel des Winters durch das trockene Tal im peruanischen Naturschutzgebiet "Lomas de Lachay" heraufgestiegen sind, beginnt eine Verwandlung. Innerhalb einer Woche fangen die scheinbar abgestorbenen Melonenbäume an auszutreiben, und Samen, die im Wüstenboden geschlummert haben, beginnen zu keimen.

Graslandschaften

Ein Viertel der Landfläche unseres Planeten ist von Gras bedeckt. Von Afrika über Südamerika bis hin nach Großbritannien und sogar in Sibirien sind weite Graslandschaften zu finden. Ihre Gräser zählen zu den widerstandsfähigsten und anpassungsfähigsten Pflanzen überhaupt.
 

Foto: Zwei Karminspinte nutzen im Grasland von Botswana das fahrene Filmfahrzeug, das Insekten aufscheucht - eine Aufgabe, die sonst Elefanten für sie erledigen. Auf ihrem Zug nach Süden machen die Vögel nach Regenfällen hier Station, um sich ein Festmahl aus den zahlreichen Insekten zu gönnen, die im frischen Gras geschlüpft sind.

Inseln

Inseln sie so vielfältig wie zahlreich. Ihre Größe reicht vo der Grönlands - das sechsmal so groß ist wie Deutschland - bis hin zu winzigen Felsen im Meer. Doch ob Wüsteneiland, Korallenatoll oder Gletscherinsel, eins haben alle Inseltypen gemeinsam: die Isolation.
 

Foto: Die Vulkaninsel "Zavodovski Island" ist ein entlegener antarktischer Zufluchtsort für Zügelpinguine auf den Südlichen Sandwichinseln. Etwa 1,5 Millionen dieser Vögel versammeln sich hier zum Brüten - dort sind die Pinguine vor den meisten Räubern sicher, und das Meer rund um die Insel ist sehr fischreich.

Das Buch zur Fotostrecke

Der Bildband "Eine Erde - viele Welten" zeigt euch spektakuläre Naturaufnahmen und Tiere in den verschiedenen Lebensräumen unserer Erde: in den Dschungeln Südamerikas, im Himalaya, in den Savannan Afrikas, in den heißesten Wüsten, den kältesten polaren Zonen und sogar in einigen großen Städten. Ein besonderes Geschenk für alle Tier- und Naturfreunde.

  • Eine Erde - viele Welten, Stephen Moss, Frederking & Thaler Verlag, 213 Seiten, etwa 40 Euro
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