Mahé (Seychellen)

"Meine Schätze demjenigen, der dies versteht!“, soll der Pirat La Buse kurz vor seiner Hinrichtung im Jahr 1730 ausgerufen haben. Dann warf er einen Zettel mit Geheimschrift in die Menge vor dem Schafott… Auch wenn die Geschichte vielleicht nur eine Legende ist: Bis heute suchen Menschen aus aller Welt das verschollene Geheimpapier und die Reichtümer des La Buse.
 

Irgendwo im Indischen Ozean werden sie vermutet, vor allem auf der Seychelleninsel Mahé. Schatzsucher haben dort bisher nur Pistolen, Schwerter und ein paar Münzen gefunden. Und eine alte Truhe – leider ohne Inhalt.

Kokosinsel (Costa Rica)

Auf dieser unbewohnten Insel sollen gleich mehrere Schätze liegen: Ende des 17. Jahrhunderts versteckt der Pirat William Dampier auf der Kokosinsel angeblich seine Beute. Dasselbe munkelt man von Henry Morgan und einem gewissen Benito Bonito.
 

Ob es stimmt? Jedenfalls schaufelten sich rund 200 Jahre lang Schatzsucher aus allen möglichen Ländern durch den Sand der Kokosinsel. Wer sie heute besucht, muss den Spaten daheim lassen: Das Eiland steht seit 1978 unter Naturschutz…

Oak Island (Kanada)

Im Jahr 1799 entdeckt der Holzfäller Daniel McGinnis auf dem kaum bewohnten Oak Island eine seltsame Vertiefung im Boden. Mit Freunden beginnt er auf der Insel zu buddeln – und stößt auf einen Schacht, der in ein verschüttetes Tunnelsystem führt. Daniel ist sicher: Hier ist ein Piratenschatz versteckt! Aber er ist nur der Erste von vielen Abenteurern, die an den Grabungen in den Tunneln scheitern.
 

In den folgenden 200 Jahren verlieren dabei sechs Menschen ihr Leben. Manche vermuten auf Oak Island den Schatz des englischen Freibeuters Francis Drake, andere William Kidds oder Blackbeards Beute. Was immer dort versteckt liegt: Die vielen Toten ist es ganz sicher nicht wert.

Sainte Marie (Madagaskar)

An den vergrabenen Schatz des Piratenkapitäns William Kidd glauben sogar manche Historiker. Angeblich lag er auf Gardeners Island an der US-Ostküste, wurde aber schon im Jahr 1699 wieder ausgebuddelt. Allerdings hatte Kidd dort wohl nur einen Teil seiner Beute versteckt. Bis heute rätseln Schatzsucher, wo der Rest geblieben ist.
 

Viele vermuten Kidds Gold, Silber und Edelsteine auf der kleinen Insel Sainte Marie vor der Ostküste Madagaskars. Aber auch auf Charles Island vor der US-amerikanischen Ostküste und auf dem kanadischen Oak Island wird immer noch fleißig danach gesucht.

Cape Cod, USA

Vor der Küste der Halbinsel Cape Cod liegt die versunkene Galeere "Whydah" des Piratenkapitäns Sam Bellamy - samt kostbarer Fracht. Nur ein Teil des Schatzes konnte bisher von Taucher gehoben werden. Der Löwenanteil liegt bis heute unter dem Meeresboden verborgen!

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