World Press Photo Award "Pandas Gone Wild" wird ausgezeichent

Die amerikanische Fotojournalistin Ami Vitale besuchte eine chinesische Panda-Aufzuchtstation. Die so entstandene Fotoserie "Pandas Gone Wild" ist nun mit dem "World Press Photo Award" ausgezeichnet worden. Wir zeigen die Bilder aus dem Hetaoping-Pandazentrum
Panda liegt auf einer Lichtung

Bitte recht freundlich! Pandadame YeYe schaut in die Kamera, als posiere sie für ein Porträt. In ihrem Zuhause im Wolong-Reservat werden Pandas auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet

Über den World Press Photo Award

Der "World Press Photo Award" wird jedes Jahr vergeben und ist der weltweit größte Wettbewerb für Pressefotografie. Mehr als 5000 Fotografen aus über 120 Ländern hatten sich 2017 für die Auszeichnung beworben. Die Jury kürte insgesamt 45 Fotografen für ihre Arbeiten in acht verschiedenen Kategorien.

Die amerikanische Fotografin Ami Vitale belegte mit ihrer Fotoserie über die Großen Pandas den zweiten Platz in der Kategorie "Natur Geschichten".

Pandamutter hält ein frisch geborenes Pandababy auf dem Arm

Die sieben Jahre alte Pandadame "Min Min" hält ihr Baby im Arm. Das Neugeborene ist ihr erstes Baby. Min Min lebt in der Pandastation Bifengxia in der chinesischen Provinz Sichuan

Ami Vitale

Die amerikanische Fotografin hat schon über 80 Länder bereist und viele Kulturen, besondere Lebensräume und ihre Geschichten kennengelernt. Mit ihren Fotos schafft es Ami Vitale, persönliche Geschichten zu erzählen. Sie lässt den Betrachter teilhaben und führt ihn ganz nah heran.

Für National Geographic berichtete Ami Vitale in Reportagen aus der ganzen Welt: Sie bereiste die Region Kaschmir, hielt in Fotoreportagen die Beziehungen zwischen Mensch und Elefant fest und fotografierte Schneeleoparden in der Wildnis.

Die Amerikanerin wurde für ihre Fotoarbeiten bereits mehrfach ausgezeichent. Zuletzt 2015 mit dem zweiten Platz beim "World Press Photo Contest 2015" in der Kategorie "Natur" für ihr Foto eines Spitzmaulnashorns in Kenia.

Pflegerin mit einem Pandababy auf dem Arm und Touristen

Bärenstars! Mehr als 400.000 Touristen kommen jedes Jahr zur Bifengxia-Aufzuchtstation, um die Bären zu sehen. Für ein Babyfoto drängen sie sich vor den Fensterscheiben

Pfleger im Pandagehege mit Sender

Ist da wer? Pandas, die in die Wildnis oder in ein größeres Gehege umziehen, bekommen ein Halsband mit Sender verpasst. Mit einem speziellen Empfänger können Mitarbeiter des Zentrums die Bären jederzeit orten

Wollt ihr mehr über die Pandas erfahren?

Über das chinesische Schutzprojekt für die Großen Pandas hatten wir bereits im GEOlino Magazin Nr. 01/2017 "Faulpelz - Weil sich Pandas zu selten fortpflanzen, helfen jetzt Menschen nach" berichtet.

Die Januarausgabe von GEOlino könnt ihr im GEO Shop direkt bestellen. Ihr könnt den Artikel online nachlesen:

Doppelseite Pandas GEOlino
Artenschutz
Wie beim Panda Nachwuchs nachgeholfen wird
Süß sind sie – und selten, die Großen Pandas. Doch die Bären vermehren sich zu langsam. In Aufzuchtstationen in ihrem Heimatland China hilft man daher nach
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