Fest im Griff hat die Eisbärin ihr Junges

In der Arktis, wo die Eisbären leben, ist es frostig; manchmal minus 40 Grad Celsius, viel kälter als im Gefrierfach des Kühlschranks

Alle drei bis vier Jahre bringt eine Eisbärin Junge zur Welt. Die Familie lebt dann von den Fettreserven, die sich die Mutter in den Monaten der Robbenjagd angefressen hat

Von Dezember bis März überwintern Bärin und Kinder in den Höhlen; diese Mutter ist gerade wieder ans Tageslicht gekommen. Und nimmt erst einmal ein Bad im Schnee

Der Naturpark in der kanadischen Provinz Manitoba ist die Kinderstube der Eisbären. Es gibt hier über 1200 Geburtshöhlen. Im Spätherbst wandern bis zu 200 Weibchen in das Gebiet ein und weichen so den Männchen aus, die den Jungen gefährlich werden könnten

Vom Rücken der Mutter aus lässt sich die Welt am besten bestaunen. Drei Monate lang haben die kleinen Eisbären in einer Höhle gelebt. Jetzt erkunden sie zum ersten Mal die Gegend

Schneehügel zu erklettern, ist für die Jungen Schwerstarbeit

Etwa zweieinhalb Jahre lang sind die Jungtiere auf die Fürsorge der Mutter angewiesen

Gar nicht so einfach, der Mutter zu folgen! Für die Kleinen wird jede Schneewehe zum Hindernis, das sie nur mit Mühe überwinden können. Oft dauert der Marsch von der Geburtshöhle zum Meer mehrere Tage

Sollte der Klimatrend anhalten, würden auch die Wurfhöhlen im Permafrost, die von den Müttern oft über einige Jahre genutzt werden, vermehrt einstürzen

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