Junge Füchse nennt man Welpen, weibliche Füchse sind Fähen, männliche Rüden. An ihrer Bezeichnung wird die Verwandtschaft zum Hund deutlich

Der Fuchs bringt aber auch Eigenschaften wilder Katzen mit. So hat er ein- und ausfahrbare Krallen und vertikale statt runde Pupillen

In einer Fuchsfamilie spielt jedes Mitglied eine große Rolle: So ist es vor allem der Fuchsrüde, der bei der Aufzucht der Welpen hilft. Er sorgt für die Nahrung, während die Fähe die Kleinen behütet

Fuchswelpen können nach der Geburt nicht sehen, hören und laufen. Deshalb verlassen sie erstmals im Alter von rund einem Monat den Bau - und sind dabei gut von ihren Elterntieren beschützt

Weibchen und Männchen lassen sich aus der Ferne nur schwer voneinander unterscheiden. Deshalb fordern die Tierschützer ein Jagdverbot für beide Geschlechter

Vor allem im Winter haben es Füchse schwer. Die Kälte und der Schnee macht nicht nur die Nahrungssuche komplizierter. Besonders die kranken, älteren oder schwachen Tiere überleben ihn nicht

Der Rotfuchs ist der am weitesten verbreitete Fuchs in Mitteleuropa. Er lebt in Wäldern am Stadtrand. Weltweit gibt es viele andere Fuchsarten, wie den Polarfuchs, den Graufuchs oder den Fennek

Füchse sind zwar scheue Tiere, lieben aber die Gesellschaft anderer, für sie ungefährlicher Rassen. So teilen sie sich nicht selten den Bau mit einem Dachs oder sogar Kaninchen. Dass die Wildtiere einander in diesem Fall nicht jagen, bezeichnet man mit dem Begriff "Burgfriede"

GEOlino-Newsletter