Streetsurfing: Die Stadt ist deine Welle

Habt ihr Lust auf Surfen, aber das Meer ist zu weit weg? Würdet ihr gerne Snowboard fahren, aber es gibt keinen Schnee? GEOlino.de hat die Lösung: Streetsurfing! Lest hier mehr über die Trendsportart aus den USA

Es sieht schon ein bisschen lustig aus, das schmale Brett mit den zwei Rollen. Das Waveboard, auf deutsch Wellenbrett, ist eine Mischung aus Skateboard, Snowboard und Surfbrett, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Man braucht dazu weder Wasser noch Schnee, nur eine Straße. Deswegen nennt man Waveboard-Fahren auch Streetsurfen, also Straßensurfen. Beim Waveboarden steht ihr seitlich auf dem Brett und bewegt euch durch Gewichtsverlagerung vorwärts - die wellenartigen Bewegungen, die man dabei macht, erinnern an echtes Surfen. Die beiden Fußplatten des Waveboards sind beweglich und nur durch eine Stange verbunden. Das macht es beim Fahren ganz schön schwierig, das Gleichgewicht zu halten, bringt aber richtig Spaß!

Streetsurfing: Die Stadt ist deine Welle

Wichtig beim Streetsurfen: Ein stabiler Stand

Und so wird's gemacht

Streetsurfing ist zwar am Anfang gar nicht so einfach, doch wenn ihr erst einmal den Dreh raus habt und die Grundlagen beherrscht, dann bietet euch das Waveboard viele Möglichkeiten. Sogar viele Skateboard Tricks sind für das Waveboard geeignet.

Soll es das erste Mal losgehen, stellt ihr das Brett am besten gerade neben euch. Das Runde Ende, das man "Nose" - also Nase - nennt, soll dabei nach vorne zeigen, das hintere Ende, in der Streetsurfing-Fachsprache auch "Tail" - zu Deutsch Schwanz oder Hinterteil - genannt, nach hinten. Natürlich kann euer Waveboard dabei mit seinen zwei Rollen nicht wirklich stehen. Kippt es also einfach mit den Rollen zu euch und legt es auf den Boden. Jetzt stellt ihr zuerst einen Fuß auf das vordere Teil des Waveboards. Hierbei müsst ihr ausprobieren, was angenehmer für euch ist. Habt ihr lieber den linken Fuß vorne oder den rechten?

Die meisten Waveboarder haben lieber den linken Fuß vorne, deswegen nennt man diese Position auch "regular", also "gewöhnlich". Wer den rechten Fuß vorne hat, der fährt in der Stellung "goofy", was auf Deutsch "albern" heißt. Lasst euch davon aber nicht verunsichern. Egal mit welchem Fuß ihr nun vorne stehst, Hauptsache ihr stehst sicher! Stoßt euch nun mit dem hinteren Fuß kurz vom Boden ab, stellt ihn dann wieder auf das Waveboard und bewegt eure Hüften vor und zurück. Euer Waveboard wird nun in kleinen Schlangenlinien vorwärts fahren. Möchtet ihr eine Kurve fahren, müsst ihr das vordere Brett, das man auch Deck nennt, mit dem Fuß in die Richtung kippen, in die ihr fahren wollt. Um anzuhalten, kippt ihr euer Waveboard einfach nach vorne und steigt ab.

Für den Anfang ist es am einfachsten, wenn ihr dort trainiert, wo sich der Weg leicht neigt. Doch Vorsicht! Sucht euch nicht gleich eine steile Abfahrt aus, denn um wirklich sicher Waveboard zu fahren und auch solche Situationen zu meistern, müssen sich eure Muskeln erst mal an die neue Beanspruchung gewöhnen. Aber keine Angst, wenn ihr regelmäßig fahrt, geht das sehr schnell. Wie bei allen Sportarten gilt auch beim Streetsurfing: Übung macht den Meister!

Tipps und Tricks für noch mehr Spaß

Wer schon etwas Erfahrung im Streetsurfen hat, kann mit ein paar kleinen Tricks den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Die Stadt ist voll von Hindernissen, die ihr im Slalom umfahren könnt. Oder habt ihr schon mal versucht, beim Streetsurfing in die Hocke zu gehen und unter etwas durchzufahren? Auch das ist gar nicht so leicht, wie es aussieht. Die Kür für die Experten des Streetsurfings sind natürlich waghalsige Sprünge. Egal was ihr ausprobiert: Achtet immer darauf, euch und andere nicht in Gefahr zu bringen! Um Verletzungen zu vermeiden, gehört natürlich auch die richtige Ausrüstung zum Streetsurfing dazu. Ein Helm, Knie- und Ellenbogenschützer sind die Grundausrüstung eines jeden Streetsurfers! Wenn ihr auch im Regen nicht drinnen rum sitzen, sondern lieber Streetsurfen wollt, dann solltet ihr euch in einem Skate- und Waveboardfachgeschäft sogenannte Griptapes kaufen. Diese rauen Matten sorgen auch bei Feuchtigkeit für sicheren Halt, damit dem Surfspaß nichts im Wege steht.

Habt ihr jetzt Lust bekommen auf Streetsurfing? Dann probiert es doch einfach mal aus! Übrigens: Wer sich nicht gleich ein eigenes Waveboard kaufen möchte, der kann auch seinem Sportlehrer vorschlagen, Streetsurfing mal im Unterricht auszuprobieren. Einige Hersteller von Waveboards bieten sogar an, ihre Produkte für den Sportunterricht zu verleihen.

Ob in der Schule oder in der Freizeit: GEOlino.de wünscht viel Spaß beim Streetsurfen!

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