Weltveränderer Ludwig van Beethoven

Wie Ludwig van Beethoven als einer der größten Komponisten trotz Schwerhörigkeit lebte und musizierte, lest ihr hier

Weltveränderer: Ludwig van Beethoven

  • Lebensdaten: 17. Dezember 1770 bis 26. März 1827
  • Nationalität: deutsch
  • Zitat: "Alle meine Noten bringen mich nicht aus den Nöten, und ich schreibe Noten überhaupt nur aus Nöten."

Im Alter von sieben Jahren spielt Beethoven sein erstes öffentliches Konzert. Später komponierte er bis heute auf der ganzen Welt bekannte Werke, wie etwa die 5. Sinfonie.

Beethoven

Ludwig van Beethoven gilt als Wunderkind und entwickelte die Wiener Klassik mit

Wie Ludwig van Beethoven lebte

Beethoven wuchs in einer musikalischen Familie in Bonn auf. Seine Taufe am 17. Dezember 1770 gilt als erstes übermitteltes Lebenszeichen des Komponisten. Von seinem Vater lernte er Klavier-, Orgel- und Violinenspielen, sodass er schon im Alter von sieben Jahren sein erstes öffentliches Konzert geben und mit zwölf seine erste eigene Komposition veröffentlichen konnte.

Im Jugendalter entschied er sich nach Wien zu reisen, um als Schüler des großen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart zu lernen – dazu kam es allerdings nie. Denn nach drei Jahren Reisezeit und etlichen Stopps in verschiedenen Städten kehrte er nach Bonn zurück, um von seiner schwerkranken Mutter Abschied zu nehmen.

Sein Vater verlor durch ihren Tod die Kontrolle über sein Leben. Nun galt der älteste Sohn, also Ludwig, als Familienoberhaupt. Trotz der großen Aufgabe verfolgte er weiter seine Träume und wurde 1789 Student an der Bonner Universität.

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Wie Ludwig van Beethoven die Welt veränderte

Erst 1792, nach Abschluss seines Studiums, reiste Beethoven nun wirklich nach Wien. Dort wollte er fortan leben und mit der Musik sein Geld verdienen. Adelige Musikliebhaber, die sein Talent kannten, halfen ihm, verschiedene Konzerte zu organisieren. Außerdem erhielt er Unterricht von dem Komponisten und Hofmusiker Joseph Haydn.

Es konnte nicht besser für ihn laufen, wäre nicht seine Schwerhörigkeit eingetreten. Diese begann im Alter von 27 Jahren und verschlechterte sich schnell. Sie erschwerte ihm die Arbeit zunehmend, doch Beethoven blieb stark. Allein in den ersten zehn Jahren in Wien schrieb er über 20 Klavierstücke, darunter die Grande Sonate, die heute unter der Bezeichnung "Mondscheinsonate" weltberühmt ist.

Auch seine Oper "Fidelio" komponierte Beethoven, als er kaum noch etwas hören konnte. Persönlich veränderte ihn seine Taubheit allerdings stark: Goethe, der ihn 1812 kennenlernen durfte, beschrieb ihn als Mensch mit schwierigem Wesen. Beethoven lebte einsam und pflegte wenige private Kontakte, auch geheiratet hat er nie. In seinem Testament entschuldigt er sich für seine "oft raue Art". Die Taubheit sei ein Grund dafür.

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Ab 1813 verschlechterte sich seine gesundheitliche Situation zunehmend. Das merkte man nun auch an seiner Musik: Ab 1813 veränderte sich sein Stil maßgeblich. Beethoven, der seine 9. Sinfonie völlig taub schrieb, zog sich nach und nach aus der Musikszene zurück. Sein letztes Stück, die 10. Sinfonie, konnte er nicht mehr vollenden.

Am 26. März 1827 starb er an den Folgen einer schweren Krankheit. Seine Beerdigung fand öffentlich statt. Etwa 20.000 Menschen sollen daran teilgenommen haben.

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