Weltveränderer Hans Christian Andersen

Der 2. April ist der Geburtstag von Hans Christian Andersen und internationaler Tag des Kinderbuchs. Wie der Autor von "Die Kleine Meerjungfrau", "Die Prinzessin auf der Erbse", "Das Hässliche Entlein" und Co. lebte, lest ihr hier
Hans Christian Andersen

Hans Christian Andersen arbeitete sich vom armen Jungen zum erfolgreichen Autor hoch

Hans Christian Andersen

  • Lebensdaten: 2. April 1805 bis 4. August 1875
  • Nationalität: dänisch
  • Zitat: "Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst."

Hans Christian Andersen gehört zu den berühmtesten Dichtern und Schriftstellern in der Geschichte. Am 2. April, seinem Geburtstag, feiert man heute den internationalen Kinderbuchtag

Wie Hans Christian Andersen lebte

Hans Christian Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense (Dänemark) geboren. Seine Kindheit verbrachte Andersen in Armut: Der Vater war Schuhmacher und die Mutter Wäscherin. Der Familie stand so wenig Geld zur Verfügung, dass sie ihrem Sohn nicht einmal die Schule bezahlen konnten.

Erst nach dem Tod seines Vaters, als Andersen 14 Jahre alt war, veränderte sich sein Leben. Der Junge zog eigenständig in die dänische Hauptstadt Kopenhagen, um dort als Schauspieler im Theater zu arbeiten. Sein Gesang und seine selbstgeschriebenen Texte gefielen den Menschen gut. Es sprach sich schnell herum, dass Andersen viel Talent besaß.

Letztlich nahm ihn der Direktor des königlichen Theaters auf. Der ließ ihn bei sich wohnen und förderte seine Ausbildung, sodass Andersen eine Lateinschule und später die Universität besuchen konnte. Er schrieb weiter eigene Texte und machte sich auch damit schon bald einen Namen.

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Wie Hans Christian Andersen die Welt veränderte

Ab dem Jahr 1831 begann der junge Schriftsteller leidenschaftlich gern und oft zu reisen. Er besuchte rund 30 Länder und verbrachte immer öfter auch lange Zeiten in Deutschland. Dies führte zu einer noch größeren Bekanntheit und dazu, dass seine Werke bald in viele Sprachen übersetzt wurden. Heute gibt es Andersens Bücher in über 120 Sprachen.

Inspiriert von den Landschaften und Begegnungen mit Menschen aus aller Welt, schrieb er außerdem viele seiner erfolgreichen Gedichte. Sein Stil war besonders, denn er wand sich gern alten Sagen und Mythen zu und schrieb diese kindgerecht auf. Seine insgesamt 168 Märchen, die von 1835 bis 1848 in acht Bänden erschienen, gehören heute noch zur Weltliteratur und werden als zeitlos und höchst literarisch beschrieben.

In seiner Autobiografie, also einem Buch über sein eigenes Leben, schrieb der sichtlich zufriedene Andersen: "Mein Leben ist ein hübsches Märchen, so reich und glücklich." Geheiratet hat der Autor nie, auch Kinder bekam er nicht.

Bis zu seinem Tod im Alter von 70 Jahren zog der Däne Hans Christian Andersen die Menschen mit seinen Werken in seinen Bann. Der internationale Kinderbuchtag findet ihm zu Ehren am 2. April, Andersens Geburtstag, statt.

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