Weltveränderer Neil Armstrong

Der Amerikaner Neil Armstrong landete mit der Apollo 11 als erster Mensch auf dem Mond. Wie er vor diesem geschichtsträchtigen 21. Juli 1969 lebte und was nach der Mondlandung geschah, lest ihr hier
Neil Armstrong

Der 21. Juli 1969 ging in die Geschichte ein. An diesem Tag betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond

Neil Alden Armstrong

  • Lebensdaten: 5. August 1930 bis 25. August 2012
  • Nationalität: US-amerikanisch
  • Zitat: "Dies ist ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit."

Neil Armstrong betrat am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond.

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Wie Neil Armstrong lebte

Neil Armstrong wurde am 5. August 1930 auf einer kleinen Farm in Ohio (USA) geboren. Schon in frühster Kindheit interessierte sich der Junge für die Fliegerei. Neben der Schule baute er leidenschaftlich gern Modellflugzeuge. Außerdem erwarb er schon im Alter von 17 Jahren die Pilotenlizenz, also den Führerschein für Flugzeuge.

Nach der Oberstufe schrieb sich Armstrong an der Universität in Indiana ein, um Flugzeugingenieurswesen zu studieren. Das Studium musste er aber bereits nach anderthalb Jahren wieder abbrechen, da ihn die Navy, das amerikanische Militär, zum Dienst verpflichtete. Armstrong wurde nach Florida geschickt, um als Kampfpilot zu arbeiten.

Ab 1950 nahm der junge Pilot am Koreakrieg, einem dreijährigen Konflikt zwischen Nord- und Südkorea, teil. Er war dort als jüngstes Mitglied der Einheit auf einem Kampfflugzeug stationiert. Zwei Jahre später kehrte Armstrong in die USA zurück, wo er sein Studium fortsetzte.

Nach seinem Abschluss in Luftfahrtechnik trat er eine Stelle als Testpilot beim National Advisory Committee for Aeronautics an, einem Vorgänger der NASA. Hier war er bis 1962 für das Erproben verschiedener Flugzeugtypen verantwortlich. Mehrere Male durfte er in Hochgeschwindigkeit fliegen - und durchbrach dabei sogar die Schallmauer.

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Wie Neil Armstrong die Welt veränderte

Nachdem sich 1958 die National Aeronautics and Space Administration - die NASA (Nationale Luft- und Raumfahrtbehörde) bildete, hatte Armstrong ein neues Ziel gefasst. Er wollte unbedingt Teil der Astronautengruppe werden. Sein Traum erfüllte sich: 1962 startete er seine Karriere als Kommandant bei der NASA. Er verfolgte dort die Planungen der ersten Mondlandung - das Apollo-Programm - und wurde letztlich als Kommandant für die Apollo 11 auserwählt.

Am 20. Juli 1969 sollte er dann die Welt verändern: Neil Armstrong flog mit Edwin "Buzz" Aldrin und Michael Collins im Raumfahrzeug Eagle zum Mond. Am frühen Morgen des 21. Juli kletterte der mutige Astronaut aus der Raumfähre und betrat den Mond.

Hier sprach er den berühmten Satz „Dies ist ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit“, während er freudestrahlend in die Kamera blickte. Insgesamt verbrachte Armstrong 21 Stunden auf dem Mond, fast drei davon außerhalb des Raumfahrzeugs. Die ganze Welt war begeistert und schaute vom Fernseher aus zu.

Im Anschluss an die Mondlandung überschlug sich Neil Armstrongs Karriere. 1970 wurde er zum stellvertretenden Leiter des Washingtoner Aeronautikbüros der NASA befördert und erhielt zeitgleich den Master- sowie Ehrendoktor seiner Universität. 1971 entschied er sich, hauptberuflich als Professor zu arbeiten und sich parallel selbstständig zu machen.

Am 25. August 2012 starb der Raumfahrt-Experte an den Folgen einer Bypass-Operation. Er hinterlässt zwei Söhne aus erster Ehe sowie seine zweite Ehefrau Carol Held Knight.

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