Familie Geschwister: Fakten zum Staunen

Jedes Jahr am 10. April ist der "Internationale Tag der Geschwister". Wir liefern euch zehn erstaunliche Fakten zum Fest.
Geschwister: Fakten zum Staunen

Am 10. April ist der "Tag der Geschwister"

Erstaunliches über Geschwister:

1.: Erstgeborene sind schlauer

In einer großen Geschwister-Studie verglichen im Jahr 2007 Norwegische Forscher 250.000 Intelligenztests von Wehrpflichtigen. Der durchschnittliche Intelligenzquotient (kurz IQ) der Erstgeborenen lag bei 103,2. Zweitgeborene kamen auf 101,2 Punkte, Drittgeborene auf 100.

2.: Geschwister werden immer seltener

Ein gutes Viertel der 13,3 Millionen Kinder in Deutschland hat laut des Statistischen Bundesamtes keine Geschwister. In großen Städten ist die Zahl der Kinder, die weder Bruder noch Schwester haben, noch größer. Hier ist jedes dritte Kind ein Einzelkind.

3.: Jüngere Geschwister mögen das Risiko

Die beiden amerikanischen Psychologen Frank Sulloway und Richard Zweigenhaft fanden 2010 heraus, dass jüngere Geschwister wesentlich häufiger Extremsportarten betreiben und Spaß an den riskanten Unterfangen haben.

4.: Geschwister streiten wirklich dauernd

Das Vorurteil, Geschwister würden häufiger streiten, kennt jeder. Und da ist tatsächlich etwas dran: Amerikanischen Wissenschaftlern zufolge geraten die Drei- bis Siebenjährigen dreieinhalb Mal pro Stunde aneinander! Werden die Geschwister älter und bilden sie ihre eigenen Freundeskreise, werden die Konflikte jedoch weniger.

5.: Geschwister erkennen sich unbewusst

Debra Lieberman, eine Psychologin an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara, befragte 2007 für ihre Studie 600 Personen zu ihrem Verhältnis zu ihren Geschwistern. Dabei fand die Forscherin heraus: Jüngere Geschwister werdenvon ihren älteren Geschwistern als Verwandte wahrgenommen, weil die eigene Mutter sie als Kleinkinder auch versorgt hat. Bei älteren Geschwistern ist hingegen entscheidend, dass die jüngere Schwester (oder der jüngere Bruder) mit ihnen bereits als Kind lange Zeit zusammengelebt hat.

6.: Eine Frau mit Zwillingsbruder bekommt weniger Kinder

Die Forscherin Virpi Lummaa von der Universität Sheffield untersuchte 2007 die finnischen Geburtsregister und fand Erstaunliches heraus: Frauen mit einem Zwillingsbruder heiraten seltener als Frauen mit einer Zwillingsschwester und bekommen auch seltener ein Kind.

7.: Jungen sind sportlicher, wenn sie ältere Geschwister haben

Wissenschaftler von der Universität Colorado fanden 2008 heraus, dass amerikanische Jungen mit älteren Geschwistern häufiger Teil eines Sportteams sind. Mädchen, die ältere Geschwistern haben, sind hingegen seltener Mitglied in einem Sportteam oder einem Verein außerhalb der Schule.

8.: Einzelkinder sind durchsetzungsfähiger

Keines der Vorurteile, mit denen sich Einzelkinder oft herumschlagen müssen, konnte in Studien bewiesen werden. Tatsächlich schnitten Menschen ohne Geschwister bei Untersuchungen zur Durchsetzungskraft sogar überdurchschnittlich gut ab!

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