Das ist ein Oberkörperpanzer. Er entstand um circa 470 v. Chr.. Aus der Rekonstruktion der gefunden Farbspuren wurde dann ein goldener Panzer mit bunten Verzierungen

Auch diese Figur sieht nach der Rekonstruktion der Farben toll bunt aus. Auffällig ist die orientalische Tracht.

Das Vorbild für diesen Kopf war der römische Kaiser Caligula. Man kann am rechten Augen des Orginals (rechts) sogar die Wimpernbemalung noch erkennen

Dieser Kriegerkopf stammt auch aus einem Tempel. Mit Hilfe von UV-Licht haben die Forscher die Schuppenstruktur auf dem Orginalkopf sichtbar gemacht (links). Diese war dann Vorbild für die Farbgebung (rechts)

Hier ist rechts die "Stele des Paramythion" zu sehen. Als Stele bezeichnet man eine freistehender Pfeiler, der in diesem Fall auch als Grabstein benutzt wurde. An dieser Stele wurde 1960 die Technik zum Entdecken der alten Bemalungen erstmals angewendet

An diesen beiden Figuren sieht man deutlich, dass die Farbgebung auch von der Fantasie der Forscher beeinflußt wird. Denn beides sind Varianten von einer Figur, die 520 v.Chr. angefertigt wurde und Peploskore heißt. Die linke Figur ist mit Blattdiadem, Bogen und Pfeilen als Göttin charakterisiert. Die Tierfriese auf ihrem Gewand kennzeichnen sie entweder als Artemis oder Potnia Theron (Herrscherin der Tiere)

Der Aphaia-Tempel von Aigina, erbaut um 500 v. Chr., ist auf dem oberen Foto in seinem jetzigen Zustand abgebildet. Unten ist dargestellt, wie er ausgesehen haben könnte

So könnte der Giebel des Aphaia-Tempels ausgesehen haben (um 490/480 v. Chr.)

Die Rekonstruktionen sind ja ganz schön bunt! Hatten die Griechen damals überhaupt so viele Farben? Ja, sie hatten: Die Rohstoffe für die verwendeten Farben waren Malachit, Goldocker, Azurit, roter Ocker, Zinnober, Hämatit, Ägyptisch Blau, Realgar und Auripigment

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