Während ihres Aufenthalts überreicht Lena dem Waisenhaus St. Moses einen Scheck über rund 6.500€.

Von links nach rechts: Gaby, ehemalige Leiterin des Waisenhauses, die jetzt als Beraterin noch dort arbeitet, Schülerin Lena, Lenas Mutter Svenja und Lilian, die jetzige Leiterin des Waisenhauses

Die St. Moses Schule liegt direkt neben dem Waisenhaus. Hier sitzen in einem Klassenzimmer über 80 Kinder, um am Unterricht teilzunehmen. Die Schule wird halb vom Waisenhaus und halb von der örtlichen Kirche finanziert

Jeden Freitag können sich die Kinder in einem Debattiercub der St. Moses Schule über verschiedene Themen austauschen und diskutieren. An diesem Tag ging es um die Frage, ob Kinder mit Hausarbeit behelligt werden sollten

Schulkinder von St. Moses tragen alle eine Schuluniform. Im Hintergrund sieht man eines der Hinweisschilder, die überall in den Schulen hängen. Sie sollen den Kindern übermitteln, wie wichtig es ist, eine frühe Heirat zu vermeiden. Denn anders als bei uns, werden Kinder in Afrika bereits in einem Alter von etwa 13 Jahren verheiratet! Auch die Wichtigkeit von Bildung für Mädchen und von Pünktlichkeit, soll den Kindern so verinnerlicht werden

Direkt am Waisenhaus St. Moses liegt eine der wichtigen Wasserstellen. Dort waschen die Bewohner ihr Geschirr, ihre Wäsche und auch sich selbst. Jedes Kind im Waisenhaus wäscht seine Wäsche bereits selbst. An den Wasserstellen ist immer viel los, es wird viel geredet und auch gesungen

Auch wenn es nicht danach aussieht, handelt es sich hier um die Küche des Waisenhauses. Jeder hilft hier mit beim Essen vorbereiten, auch die Kinder

Anschließend essen alle gemeinsam. Zwei der Frauen, die sich um die vielen Waisenkinder kümmern, verteilen das Essen und Kinder stehen geduldig an, bis sie an der Reihe sind

Neben dem Schulunterricht helfen die Kinder am Wochenende fleißig mit bei der Gartenarbeit auf dem Gelände von St. Moses. Hier werden Gemüse und Früchte angebaut, um die vielen Bewohner des Waisenhauses zu versorgen

Trotzdem bleibt den Kindern auch noch Zeit zum Spielen. Doch viel Spielzeug haben sie leider nicht. Stattdessen spielen sie mit Flaschendeckeln vor einem der Kinderhäuser

Lena und ihre Mutter Svenja haben sehr viel mit den Kindern gespielt während der Zeit in dem Waisenhaus. Hier mussten Tiere nachgeahmt und erraten werden

Lena sitzt mit einigen anderen musikbegeisterten Kindern vor einem der Häuser in St. Moses. Begeistert hören sie Musik mit Lenas MP3-Player. So etwas kannten viele der Kinder vorher noch nicht

Während ihres Aufenthaltes haben Lena und Svenja auch eine Tanz und Musik-Schule besucht. Hier können Kinder aus den Slums eine Tanz- und Musikausbildung erhalten. Jede Woche finden dort die verschiedensten Vorführungen statt, mal mit Gesang...

... und mal auch mit tollen Tänzen. Für diese besonderen Anlässe tragen die Kinder wunderschöne Kostüme in den verschiedensten Farben

So sieht ein typisches Haus in Uganda aus. Diese Häuser sind zwar nicht so gut gebaut, wie die vom Waisenhaus St. Moses, aber dennoch um einiges besser als manche Unterkünfte der besonders armen Menschen

So geht es zum Beispiel Faridah. Sie besitzt nur eine kleine Hütte. Ihr Mann hat sie verlassen und die ärmliche Hütte bietet ihr nicht genug Platz, um ihre neun Kinder zu versorgen. Eines ihrer Kinder konnte sie ins Waisenhaus St. Moses schicken und für ein weiteres zahlt das Waisenhaus auch das Schulgeld. Bei ihrem Besuch haben Lena und ihre Mutter der Famile gebrauchte Kinderkleider von sich mitgebracht

Doch nicht allen Kindern in Uganda geht es vergleichsweise gut, wie den Kindern im Waisenhaus St. Moses. Während der Zeit in Uganda, trafen Lena und Svenja auch auf viele Straßenkinder. Sie sahen deutlich verwahrloster aus und wirkten auch aggressiver als die Kinder in St Moses, berichteten die beiden

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