Das sind eure Lieblingsbücher

Wir haben euch gefragt: Was lest ihr gerne - und warum? Ihr habt uns eure Lieblingsbücher genannt. Viele Buchtipps sind bei uns eingegangen, leider können wir nicht alle veröffentlichen. Hier ist nun eine kleine Auswahl eurer Lieblingsbücher
In diesem Artikel
"Allein in der Wildnis" von Gary Paulsen
"Illuminati" von Dan Brown
"Maia oder als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf" von Eva Ibbotson

"Weihnacht" von Karl May

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Lesetipp von Johannes, 15 JahreMein Lieblingsbuch ist eindeutig "Weihnacht" von meinem Lieblingsautoren Karl May. In dem Buch geht es grob um Folgendes: Karl May gewinnt als junger und armer Schüler bei einem Wettbewerb um das schönste Weihnachtsgedicht unerwartet einen Preis und 30 Taler - für ihn ein kleines Vermögen. Mithilfe des Geldes geht er mit seinem Freund Carpio auf eine Weihnachtsreise durch Sachsen und Böhmen. In Rehau in Oberfranken treffen sie eine arme Familie, die sich ohne Geld bis nach Bremen durchbetteln will, um von dort nach Amerika zu einem Verwandten zu reisen. Karl May ringt sich nun dazu durch, der armen und hoffnungslosen Familie seine gesamte Reisekasse zu überlassen.

Etliche Jahre später, Karl May ist längst als Old Shatterhand bekannt, will er sich und seinen Freund Winnetou in der Stadt Weston in Amerika treffen. Dort trifft May aus Zufall mit der Familie aus Rehau zusammen, die ihn darum bitten, nach einen vermissten Verwandten von ihnen zu suchen, der in den Rocky Mountains verschwunden ist. Er sagt zu und kommt bei der Suche nach Spuren auf die Fährte von Dieben und Mördern, die seinen einstigen Schulfreund Carpio für ihre Machenschaften ausnützen wollen. Zusammen mit Winnetou macht er sich auf den Weg ?

Ich finde das Buch eher traurig, weil im ersten Teil des Buches das harte Leben, das damals gelebt wurde, ziemlich genau beschrieben wird. Etwa zum zweiten Drittel des Buches kommt Spannung auf - und am Ende wird es noch mal traurig.

Ich würde sagen, es ist für Jeden etwas dabei. Interessant ist es auch für alle, die sich für Indianer und den Wilden Westen interessieren.

Das Buch ist eine gute Mischung: spannend, witzig, interessant und traurig.

Empfehlung: ab 12 Jahren

"Der Kreis der Dämmerung 1 - Das Jahrhundertkind" von Ralf Isau

Lesetipp von Mireia Ludwig, 14 Jahre

Der Kreis der Dämmerung, ein Geheimbund aus zwölf Mitgliedern, hat sich ein teuflisches Ziel gesetzt: Sie wollen im Laufe des 20. Jahrhunderts die gesamte Menschheit ausrotten. Nur der Geheimbund soll überleben und ein neues, reines Menschengeschlecht gründen.

Ein spannendes Buch, in dem geschichtliche Ereignisse so mit fiktiven Ideen verbunden werden, dass es manchmal schwer fällt, Realität von Fantasie zu trennen.

Auch für Viel-Leser geeignet, da das Buch aus vier Teilen besteht und jeder Band ca. 700- 900 Seiten umfasst.

Empfehlung: ab 14 Jahren.

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"Allein in der Wildnis" von Gary Paulsen

Lesetipp von Tobias Kemp, 15 Jahre

"Allein in der Wildnis" erzählt von dem 13-Jährigen Jungen Brian, der in den Ferien seinen Vater in den Wäldern Kanadas besuchen will. Seine Eltern sind nämlich geschieden. Während des Fluges stirbt der Pilot jedoch an einem Herzanfall und das Flugzeug stützt in den Wäldern ab. Auf sich allein gestellt muss er in der Wildnis überleben, in der Hoffnung auf Rettung ...

Dieses Buch ist sehr spannend und ich habe es schon vier Mal gelesen. Es gefällt mir immer wieder, weil man alles so gut "miterlebt".

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"Illuminati" von Dan Brown

Lesetipp von Jana Schwanzer, 14 Jahre

Darin geht es um den Symbologen Robert Langdon, der gerufen wird, als ein Schweizer Kernforscher in seinem Büro tot aufgefunden wird. In seiner Brust sind sonderbare Symbole eingraviert, die auf die legendäre Geheimgesellschaft der "Illuminati" hinweisen. Zusammen mit der Tochter des Toten begibt sich Robert Langdon auf eine spannende und gefährliche Suche nach dem Mörder und nach Antimaterie, die aus dem Labor des Kernforschers gestohlen wurde.

Ich finde das Buch super spannend und so fesselnd, dass man es von der ersten bis zur letzten Seite einfach durchlesen muss und nicht weglegen kann. Allerdings würde ich das Buch wegen ein paar sehr brutal beschriebenen Szenen nicht für Kinder unter 12 Jahren empfehlen.

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"Piraten" von Celia Rees

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Lesetipp von Lena Traninger

In "Piraten" geht es um Nancy Kington, Tochter eines Plantagenbesitzers, die nach dem Tod ihres Vaters auf einem Piratenschiff anheuert. Dort trifft sie dann auch Minerva, eine Sklavin. Die beiden werden beste Freundinnen, doch Nancy ist nicht glücklich, da ein abgewiesener Verehrer sie verfolgt. Es ist ein sowohl spannendes als auch historisch angehauchtes Buch, das selbst beim zweiten Lesen genauso spannend ist. Ich würde es nicht unter 11 Jahren empfehlen.

"Maia oder als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf" von Eva Ibbotson

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Lesetipp von Violeta Blahusch, 13 Jahre

Die elternlose Maia wohnt in einem Mädcheninternat in London. Im Jahre 1910 bekommt sie einen Brief von ihren einzigen Verwandten aus Brasilien. Darin steht, dass ihre Verwandten sie zu sich nehmen wollen. Voller Vorfreude findet Maia in der Bibliothek des Internats interessante Dinge über Brasilien, den Dschungel und den Amazonas heraus. Und dann geht es endlich los. Mit ihr reist die Gouvernante Miss Minton, die für Beatrice und Gwendolyn, die Zwillinge ihrer neuen Eltern, gedacht ist. Maia ist sehr aufgeregt und freut sich sehr, ihre neuen Schwestern kennen zu lernen und mit ihnen zu spielen und Spaß zu haben. Doch es kommt alles ganz anders als sie gedacht hat, und trotzdem erlebt sie dort viele spannende und gefährliche Abenteuer ?

"Maia oder als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf" ist ein spannendes und mitreißendes Buch. Wer einmal angefangen hat, will nicht mehr aufhören.  Ich würde das Buch allen Lesern/Leserinnen empfehlen die 11 Jahre oder älter sind!

"Julians Bruder" von Klaus Kordon

Lesetipp von Anna Nitschke, 13 Jahre

"Julians Bruder" handelt von zwei Jungen, die sich schon seit ihrer Geburt kennen und zur Zeit des 2. Weltkriegs leben. Einer der beiden, Julian, ist Jude. Als seine Eltern deportiert werden, kann die Familie seines Freundes Paul ihn verstecken. Von jetzt an lebt Julian in Angst, er kann nicht mehr auf die Straße und darf von niemandem gesehen werden. Julian überlebt knapp den Krieg und ist überglücklich. Doch die Russen sind in der Stadt, und es ist nichts besonders mehr, wenn ab und zu eine Frau von ihnen vergewaltigt wird. So auch seine Freundin Bille, die Schwester von Paul. Als die beiden ihr zu Hilfe eilen, werden sie in ein Internierungslager der Russen gesteckt, denn Julian kann nicht beweisen, dass er Jude ist (er ist nicht beschnitten). Ich fand dieses Buch sehr traurig, aber auch schön. Das Thema 2. Weltkrieg beschäftigt mich sowieso sehr, ich habe schon einige Bücher darüber gelesen und ich denke, man sollte auch darüber Bescheid wissen.

Ich empfehle dieses Buch für Kinder ab 12 Jahren.

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