"Unterwegs ins Unbekannte"

Sich aufmachen ins Unbekannte. Das machen Tiere auf ihre Wanderungen. Oder die Flaschenpost, die man dem Meer zum Versenden gibt. Aber auch Menschen, wie Sabriye Tenberken, die als Blinde eine Blindenschule in Tibet eröffnete

Flaschenpost – Botschaft aus dem Meer

Für Schiffbrüchige war sie oft die letzte Hoffnung auf Rettung, für Forscher ein preiswerter Gehilfe, um die Strömungen der Ozeane zu erkunden: die Flaschenpost. Selbst heute schicken Menschen immer wieder schwimmende Boten auf die Reise. Ob und wo sie ankommen, bestimmt das Meer.

Tierwanderungen – Kein Weg zu weit

Viele Tiere scheinen eine Art innere Uhr zu haben, die ihnen irgendwann signalisiert: Es wird Zeit aufzubrechen! Um Futter zu suchen, Partner zu finden oder Nachwuchs aufzuziehen. Unterwegs mit Vögeln, Fischen – und Schmetterlingsschwärmen, die über 100 Millionen Falter zählen!

Vitus Bering – Der Kapitän des Zaren

Zum strahlenden Helden eignet er sich wirklich nicht: Vitus Bering (1680 bis 1741) war weder waghalsig noch besonders neugierig. Doch als ihn die russischen Herrscher ins unbekannte Sibirien schickten, wurde der Däne zum größten Entdecker seiner Zeit. Mit unglaublicher Energie durchstreifte er das Riesenland hinter dem Ural. Doch von seiner zweiten Reise kehrte er nicht zurück.

Blindenschule – Die Geschichte der Glücksblume

„Kelsang Meto“ wird Sabriye Tenberken in Tibet gerufen. Das heißt „Glücksblume“. Denn seit die blinde Deutsche vor zehn Jahren allein in das Bergland reiste, um eine Blindenschule zu eröffnen, haben viele Kinder ohne Augenlicht endlich eine Zukunft.

Flüchtlinge – Auf dem Pfad der Tränen

Keine Wüste kann sie stoppen, kein Ozean abschrecken: Hunderte Afrikaner und Asiaten versuchen jeden Tag, europäischen Boden zu erreichen. Sie träumen von Frieden und einer Arbeit und sind bereit, dafür ihr Leben zu riskieren. Sogar Kinder wagen die Reise, auf der etwa jeder Sechste stirbt. Einer, der überlebt hat, ist Raymond aus Sierra Leone. Der 15-Jährige erzählt von seiner Irrfahrt.

Wildpferde – Die schwierige Rückkehr der Takhi

Sie wurden im Zoo geboren, kannten Menschen seit ihrem ersten Lebenstag und Futter nur aus dem Trog. Trotzdem wagten es Umweltschützer, junge Takhi dort wieder anzusiedeln, wo die Wildpferde vor fast 40 Jahren ausgestorben waren – in der weiten, rauen Steppe der Mongolei.

Zukunftsvisionen – Einmal der Zeit voraus

Auf einer großen Reise ins Ungewisse befinden wir uns alle: auf der Reise in die Zukunft. Wie werden die Menschen in 50 oder 100 Jahren leben? Genau weiß das niemand – doch

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