Schreibwettbewerb: Reise in die Vergangenheit

Ihr habt euch überlegt, wie es wohl wäre, in die Vergangenheit zu reisen. Jetzt steht der Gewinner mit der besten "Reise in die Vergangenheit" fest
In diesem Artikel
1. Platz: "Die geheimnissvolle Höhle" geschrieben von "Pummel"
2. Platz: "Zurück an den Anfang" geschrieben von "Bingooo´"
3. Platz: "Traum in die Vergangenheit" geschrieben von "Pantalaimon"
938ca732a147bbe34ea8a1ba25a6ccc6

Gewonnen hat "Die geheimnissvolle Höhle" geschrieben von "Pummel"!

Bei der Abstimmung haben 347 Leser ihr Votum abgegeben!

Mit 40 Prozent der Stimmen gewinnt "Die geheimnissvolle Höhle" mit Abstand.

Platz zwei belegt "Zurück an den Anfang" geschrieben von "Bingooo´" mit 30 Prozent der Stimmen.

Und auf den dritten Platz schaffte es mit 12 Prozent die Geschichte "Traum in die Vergangenheit" geschrieben von "Pantalaimon".

Alle Geschichten, die am Wettbewerb teilnahmen, findet ihr im Forum.

Viel Spaß beim Lesen!

1. Platz: "Die geheimnissvolle Höhle" geschrieben von "Pummel"

Gestern ging ich mit meiner Familie wandern, die bunten Blätter raschelten lustig unter unseren Füßen und in der Luft lag der Geruch des Herbstes. Plötzlich rief meine kleine Schwester: "Komm! Fang mich!" und wir rannten lachend kreuz und quer durch den Wald, bis wir auf eine Höhle stießen.

"Was ist denn da drin?", fragte meine Schwester neugierig und ich antwortete: "Lass uns doch nachschauen!" Aber da meine Schwester ein feiges Huhn ist, traute sie sich natürlich nicht. "Ich gucke nach und rufe dich, wenn dort etwas Interessantes ist", rief ich. In der Höhle war es schrecklich dunkel, ich sah meine Hand nicht vor Augen. Vorsichtig tat ich ein paar Schritte, bis ich plötzlich einen Ruck verspürte und mir ganz schwindelig wurde. Ich schloss die Augen. Sekunden später war alles vorbei. Ich lief wieder hinaus und stutzte. "Vorher war der Wald nicht so dicht! Und stand diese große Eiche vorhin schon neben dem Höhlenzugang?", dachte ich verwundert. Da hörte ich knackende Äste und schaute mich um. Vor Schreck war ich wie gelähmt. Denn das, was da vor mir stand, war ein riesengroßer, brauner, zottiger Elefant.

"Ein Mammut?", rätselte ich, "Die sind doch schon lange ausgestorben?!" Aber egal was es war, ich musste weg von ihm. Nur meine Beine waren plötzlich wie aus Gummi und wollten keinen Schritt tun. Bedrohlich ging das Tier einen Schritt auf mich zu, als plötzlich ein Pfeil an meiner linken Schulter vorbei zischte und meinem Gegenüber in der Schulter stecken blieb. Es brüllte laut auf, da kam von der Seite ein zweiter Pfeil, ein dritter, ein vierter – bis das Mammut-Tier tot auf die Seite kippte. "Wo sind die Pfeile hergekommen?" grübelte ich und drehte mich um. Ich entdeckte fünf kleine Männer, die Kleider aus Fell anhatten und mit ihren Pfeilspitzen auf mich zielten. Panik stieg in mir auf, meine Beine gaben nach und wieder wurde mir schwarz vor Augen. Als ich sie wieder öffnete, sah ich verschwommen den Himmel, über den ein kleines Wölkchen zog. Alles schien normal zu sein – bis ich meinen Kopf zur Seite drehte und in die Augen eines kleingewachsenen Mannes schaute. Ich schrie auf und setzte mich blitzschnell auf. Wo war ich überhaupt? Bestimmt 50 kleine Menschen standen da und starrten mich an. Ich setzte mein breitestes Grinsen auf um ihnen zu zeigen, dass es mir wieder gut ging. Als ich von meiner Matratze aus Heu und Tierfell aufstand bemerkte ich, das ich mit 12 Jahren tatsächlich größer war als diese Erwachsenen, ja ich überragte sie sogar um ungefähr einen halben Kopf. Die Menschen kamen vorsichtig näher und beäugten neugierig meinen gelb-blauen Ringelpulli und meine Lieblingsjeans. Offenbar hatten sie so etwas noch nie gesehen. Allerdings wirkte ich wohl harmlos und so forderten sie mich auf, in ihre Höhle zu kommen. Dort zeigten sie mir Werkzeuge und allerlei eigenartige Dinge aus Knochen und Stein. Da war es mir klar: Mammuts, kleine Menschen mit Tierfellkleidung, Steinwerkzeuge - ich musste in der Steinzeit gelandet sein. Als ich wieder aus der Höhle heraustrat stand die Sonne schon ziemlich tief und die Bäume warfen lange Schatten auf den Waldboden. "Ich muss zurück zu meinen Eltern und meiner Schwester! Sie machen sich sicher schon Sorgen um mich," dachte ich.

In der Ferne sah ich die Höhle, aus der ich gekommen war und mir war klar, dass ich dorthin wieder zurück musste. Die Steinzeitmenschen verstanden mich und ein paar von ihnen begleiteten mich dorthin. Am Höhleneingang schenkte ich den Urmenschen zum Dank für die Rettung vor dem Mammut und ihre Gastfreundschaft mein Taschenmesser, das ich eigentlich zum Pilzsammeln mitgenommen hatte. Sie fingerten daran herum bis sich plötzlich einer von ihnen schnitt und aufschrie. "Oh je!", dachte ich, "Schnell weg hier! Sonst werden sie noch böse auf mich. Wer weiß, wozu sie dann fähig sind…"

Ich rannte in die Höhle und sofort wurde mir wieder schwindelig. Als das taumelige Gefühl nachließ hörte ich meine Schwester rufen: "Und? Ist dort etwas Interessantes?" "Ja! Aber ich bin doch schon seit Stunden weg! Warum stehst du immer noch hier?", antwortete ich. "Quatsch! Du bist doch eben erst in die Höhle hineingelaufen", widersprach sie. Ich berichtete ihr "Wenn du hineingehst überkommt dich ein komisches Gefühl und plötzlich bist du in der Steinzeit!" "Du erzählst Blödsinn", sagte sie und kam zu mir hinein, "Ich merke nichts!"

"Aber eben war ich noch in der Steinzeit und das war ein Mammut und Steinzeitmenschen und…" "Hör auf mir so eine dumme Geschichte zu erzählen!", schnitt sie mir das Wort ab, "Du bist wohl jetzt total durchgeknallt!." Ich aber wusste genau, dass ich nichts, aber auch überhaupt nichts an dieser Geschichte erfunden hatte.

2. Platz: "Zurück an den Anfang" geschrieben von "Bingooo´"

"Am Wochenende machen wir einen Ausflug ins Freilichtmuseum. Da ist eine interessante Mittelalter-Ausstellung.", sagte meine Mutter und stellte Teller auf die rote Tischdecke.

"Och, Mum!", seufzte ich genervt. "Ich will mein Wochenende nicht damit verbringen, mit euch Spaziergänge zumachen."

Ihr vorfreudiger Gesichtsausdruck veränderte sich zu einer enttäuschten Grimasse.

Sie tat mir nicht Leid, Mütter tun einem doch nicht Leid. "Ich geh mit Sue auf eine Party." Für einen kurzen Moment wollte sie widersprechen, doch dann sah sie in mein entschlossenes Gesicht und sah wahrscheinlich wieder das erwachsene Mädchen in ihm, dass sie so traurig machte. "Vielleicht nächstes Wochenende.", versuchte sie es. Ihre Stimme klang ein wenig verzweifelt. "Nein.", gab ich zurück, setzte mich an den Tisch und streckte die Beine aus.

"Was gibt’s zum Essen?"

"Nudelsuppe" Sie klang enttäuscht.

Ich stöhnte auf. "Nicht schon wieder." "Morgen gibt’s was anderes.", murmelte sie. Es war ein trauriges Murmeln. So unendlich traurig.

Ohne zu danken nahm ich den Teller entgegen und stocherte lustlos in der dampfenden Suppe herum.

Ich wusste genau, wie lange sie heute Morgen in der Küche gestanden hatte. Warum tat ich das? Ich nahm einen Löffel und steckte die so sorgsam zubereiteten Nudeln in meinen Mund. Es schmeckte so gut, und ich nahm gleich noch einen Löffel, dessen Brühe meinen Körper von innen heraus angenehm wärmte, ließ mir aber nichts anmerken.

Dann passierte plötzlich etwas Merkwürdiges. Alles um mich herum wurde schummrig, verschwommen, die Farben verliefen ineinander, und es waren nur noch einzelne Umrisse zu erkennen, dann wurde mein Sichtbild fadenscheinig und zerriss. Alles klärte sich wieder, doch auf einmal stand da nicht mehr meine Mutter, da war nicht mehr unser Esszimmer, unsere Wohnung. Ich stand auf einem asphaltierten Platz mitten in einem Park. Ich bekam Panik. Was war hier los? Alles sah so echt aus, das konnte kein Traum, keine Einbildung sein.

Du bist in der Vergangenheit. Wer war das? Erschrocken schaute ich mich um, doch da war niemand.

Da begriff ich, die Stimme existierte in meinem Kopf.

Im Jahre 1992, genauer gesagt.

Die merkwürdige Stimme, die aus meinem Kopf zu kommen schien, lachte leise und amüsiert. Du weißt nicht zufällig, warum ich hier bin? Oder du hier bist? Ein erneutes beunruhigend ruhiges Lachen, ließ mich erschaudern. Nein, das weiß ich wahrhaftig nicht, dachte ich. Nun, lass dir gesagt sein. Du bist nicht die Einzige! Viele Menschen reisen mindestens einmal in ihrem Leben in die Vergangenheit oder Zukunft. Das müssen sie, damit ihnen die Augen geöffnet werden. Nun geh. Geh in das Krankenhaus dort drüben, erster Gang rechts, zweites Zimmer. Dich wird keiner sehen.

Für einen kurzen Moment dachte ich daran, mich der Stimme zu widersetzten, nichts zu tun. Einfach hier liegen zu bleiben, irgendwann musste sie mich zurückbringen. Oder einfach in die entgegengesetzte Richtung zu laufen. Doch schlagartig packte mich die Neugier. Und wieder einmal verdammte ich mich für diese nervende Eigenschaft. Also lief ich los, das Krankenhaus war nicht weit weg, es grenzte direkt an den Park. Als ich eintrat bemerkte ich, dass die Stimme Recht hatte, mich konnte wirklich keiner sehen. Alles war wie in einer schlechten Geschichte. Ich folgte der Anweisung der Stimme, die sich, dafür, dass sie sich in meinem Kopf eingenistet hatte, nun erstaunlich ruhig verhielt.

Plötzlich stand ich dann vor einer weißen Tür. Weiß, wie alles in einem Krankenhaus. Aufgeregte, hektische, vorfreudige, ängstliche Stimmen drangen daraus hervor. Alle sprachen durcheinander. Ich trat ein, doch mich bemerkte niemand. Vielleicht lag es daran, dass ich wirklich unsichtbar war, oder an der lauten, aufgeregten Stimmung.

Und was ich da sah, haute mich nun wirklich um. Es war meine Mutter, viele Jahre jünger, die da auf einem Bett lag, umringt von einer Hebamme, meinem Vater (wie jung er doch aussah!), und meiner Oma. Ich wusste aus Erzählungen, dass sie darauf bestanden hatte, bei der Geburt dabei zu sein. Ich schmunzelte bei dem Gedanken, sie war wie ich. Eigenwillig. Meine Mutter sah angestrengt aus, rot im Gesicht, und sie schrie. Und dann passierte es.

Ich kam zur Welt. Natürlich hätte ich mich nicht erkannt, so blutverschmiert und klein das Kind aussah, das meine überglückliche Mutter nun eng an sich geschmiegt in den Armen hielt. Aber ich wusste, dass ich es war. Wer sonst?

Nun küsste mein Vater das Neugeborene auf die Stirn und meine Mutter auf den Mund. Ich spürte, wie heiße Tränen meine Wangen herunterkrochen. Als meine Mutter dann auch noch sagte: "Wir werden der Kleinen das schönste Leben bereiten. So viel schöner als die unseren!", da kullerten sie wirklich, wie heiß glühende Lava rannen die Tränen mein Gesicht entlang. Ich schluckte, und hätte in diesem Moment so viel dafür gegeben, selbst von meiner Mutter umarmt zu werden, und nicht das Kind in ihren Armen, das sie so lieb hatte, und das ich einmal war. Oder wenigstens die Zeit zurückdrehen zu können, die ausgesprochenen Worte rückgängig zu machen, von dem Papier zu löschen.

Du kannst sie nicht löschen, aber verändern. Verbessern.

Ohne mir die Tränen fortzuwischen, es sah mich ja keiner, schlich ich mich aus dem Raum, und lief so schnell wie möglich zu der Stelle im Park, auf der ich mich vorher so plötzlich wiedergefunden hatte. Doch noch mitten im Schritt verschwamm die Welt wieder vor meinen Augen, die Farben verliefen, und das Bild zerriss.

Dann saß ich wieder auf meinem Stuhl im Wohnzimmer, und der Geruch einer vergangenen Zeit wich dem der vertrauten, köstlichen Suppe. "Schmeckt gut.", murmelte ich. "Weißt du, Mom, ich glaube, ich habe übernächstes Wochenende Zeit." Wie sie mich anblickte, fast so, wie das Kind, dass sie vor 15 Jahren in ihren Armen hielt. Ich wollte es schaffen, dass sie mich wieder ganz so anblickte.

3. Platz: "Traum in die Vergangenheit" geschrieben von "Pantalaimon"

Gähnend strecke ich die Arme. Immer noch ein wenig verschlafen reibe ich mir die Augen und setze mich aufrecht hin. Ich bin gerade aus einem seltsamen Traum aufgewacht ...

Ich war von dem 21. Jahrhundert in das 14. gereist, von meiner Couch auf eine staubige Landstraße. Ich hatte auch andere Kleidung an. Ein Kleid aus groben Stoff, es war zum Glück lang genug, um meine Sneakers, die ich aus welchem Grund auch immer trug, zu verdecken. Ich stand also, übrigens mitten im Hochsommer des 14. Jahrhunderts, auf einer Landstraße. Vor mir, es waren ein oder zwei Kilometer gewesen, lag in der flirrenden Hitze eine große Stadt. Ich konnte Menschen und Kutschen und Karren sehen, die alle von einer anderen, größeren Straße durch das Stadttor fuhren.

Ich ging geradewegs auf die Stadt zu und kam auch ohne Probleme in sie hinein, war es doch unmöglich bei den vielen Karren, Kutschen und Passanten den Überblick zu behalten. Hinter den Stadtmauern war es, als beginne erst hier das wahre Leben. Es musste Markttag sein, denn überall waren Stände mit Gemüse und Getreide aufgebaut, Händler aus fernen Ländern waren gekommen, um ihre Wahre zu verkaufen. Es war heiß und stickig und laut. Die Händler und Verkäufer riefen ihre Wahre und die Preise aus, einige schrien sich an, man hörte das rufen von Kindern und das Pöbeln von Erwachsenen. An einer Ecke, im angenehm kühlen Schatten eines Hauses, standen einige Frauen zusammen und unterhielten sich. Ich stellte mich neugierig in ihre Nähe.

Die Sprache war seltsam gestochen, dennoch konnte ich einiges unseres heutigen Deutsches heraus hören. Es waren Mägde aus den Häusern reicher Herrschaften, die wohl auf dem Markt einkaufen sollten. In einem leisen und ernsten Tonfall sprachen sie von einem Krieg, von dem die Herrschaften wohl das ein oder andere Mal gesprochen hatten. Eine der Frauen unterbrach ihre Nebenfrau, die gerade redete, aufgeregt, und erzählte, was sie mitbekommen hatte, als sie ihrem Herren und seinem Gast einen Tee gebracht hatte. "Der Fremde gab sich als ein englischer Edelmann aus. Er behauptete, vor einigen Jahren, als der Krieg begann, hierher gekommen zu sein. Er berichtete von einem Sieg der Engländer über die Franzosen und über die Einnahme einer französischen Stadt."

Das aufgeregte Gemurmel und der Austausch von Neuigkeiten ging noch ein wenig so weiter, bis sie allmählich auf unwichtigere Dinge abschweiften und zuletzt nur noch den neuesten Klatsch austauschten.

Ich ging weiter, weg von dem Trubel des Marktplatzes folgte ich einer kleinen schattigen Gasse. Es stank erbärmlich, und die erste Person, der ich begegnete, hörte ich bevor ich sie sah. Das husten war schwach, doch es dauerte eine ganze Weile an. Nach einigen Schritten sah ich die zerlumpte, dürre Gestalt in einem Hauseingang liegend. Als der Mann mich sah, streckte er den Arm aus. Die Fingerspitzen waren schwarz, die Augen traten stumpf aus den Höhlen heraus und sahen mich elendig an. Erschrocken und beängstigt ging ich schnell weiter. Noch lange hörte ich das leise Husten.

Nach vielen Abzweigungen und weiteren schattigen Gassen kam ich wieder auf den großen Marktplatz, diesmal jedoch tiefer in der Stadt. Nur wenige Meter vor mir ragte eine große Kirche in den Himmel. Sie sah wunderschön aus, mächtig und groß. Sie erinnerte mich an die alten denkmalgeschützten Kirchen von heute. Die hier sah genauso aus, nur irgendwie neuer. Ich musste schmunzeln. Immerhin war es fast achthundert Jahre früher, da war es wohl kein Wunder, dass die Kirche ein wenig neuer aussah. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als mich einige Leute anstießen. Empört drehte ich mich zu ihnen um, doch da kam schon der nächste und rempelte mich an. Und keiner entschuldigte sich.

Ich sah mir die Menschen zum ersten Mal genauer an. Die meisten trugen, genauso wie ich, Kleider oder Hosen und Hemden aus groben Stoff oder Leder. Und alle waren sie verschwitzt und staubig und hatten dreckige Zähne und Haare. Ich schüttelte meinen Kopf über so wenig Hygiene, und blickte an mir herunter. Mit einem Grummeln stellte ich fest, dass ich genauso staubig und verschwitzt war, wie alle anderen. In der Hitze, dem Staub und zwischen all den Menschen und dem Dreck, wurde ich auf einmal entsetzlich müde. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen. Als ich sie wieder öffnete, sah ich die blaue Decke meines Wohnzimmers ...

Mich noch einmal streckend stehe ich auf und gehe in den Flur, nehme meine Jacke von der Garderobe. Es ist kurz vor fünf, ich will noch einmal schnell zum Einkaufsladen und mir eine Tiefkühlpizza holen. Ich blicke in den Spiegel. Ein wenig verschlafen, aber ich will ja nicht auf eine Modeschau, denke ich mir mit einem gequälten Lächeln. Dann nehme ich mir meine Schuhe. Die Sneakers sind völlig staubig.

GEOlino-Newsletter