Warum brauchen Kinder mehr Schlaf als Erwachsene?

Antwort:

Ungefähr ein Drittel unseres Lebens verpennen wir. Mit anderen Worten: Wer 75 Jahre alt wird, hat knapp 27 Lebensjahre verschlafen. Doch bevor man über all die vertane Zeit jammert: Schlaf ist unverzichtbar und lebensnotwendig. Babys schlafen bis zu 20 Stunden am Tag – damit das Gehirn erstmal die zahllosen Eindrücke verarbeiten kann, die tagsüber auf das Neugeborene eingeprasselt sind.

Pubertierende brauchen ihre individuelle Nachtruhe, weil der Körper im Schlaf das Wachstumshormon Melatonin produziert. Erwachsene dagegen kommen mit sieben, acht Stunden Schlaf aus. Dabei sind alle Zahlen nur Durchschnittswerte. Mancher fühlt sich auch nach zehn Stunden Schlaf am nächsten Morgen „wie gerädert“. Die wohl größte Schlafmütze gibt es übrigens im Tierreich: Der posierliche Koala aus Australien ratzt 22 Stunden pro Tag – durchschnittlich zwei Stunden mehr als das sprichwörtliche Faultier im tropischen Regenwald.

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