Die Bonbonmasse

Die Bonbonmasse ist ein Mix aus Zucker, Wasser, Glukosesirup, Fruchtsäure, Farb- und Aromastoffen. Dieses Band kühlt sie nach dem Kochen von unten ab. Und zwar von 140 auf rund 85 Grad Celsius

Kühlung

Bitte wenden! Damit die Masse - hier in den Geschmacksrichtungen Pfirsich, Himbeere, Orange und Zitrone - gleichmäßig herunterkühlt und sich keine Risse an der Oberfläche bilden, wird sie auf dem 15 Meter langen Band mehrmals gedreht…

Der Kegelroller

... und zum Kegelroller geleitet. Die Anlage formt sie, genau: zu einem Kegel. Über ein Rohr im Inneren des Kegels gelangt die weiche Füllung in die späteren Hartkaramellen

Der Bonbonstrang

Der Strang am Ende des Kegels läuft über mehrere Rollen und wird immer dünner. So erreicht er die Pressketten.

Die Prägestempel

Prägestempel von oben und unten "stanzen" die Bonbons aus – bis zu 4200 Stück pro Minute!

Einwickeln

Willkommen in der Wickelabteilung! Bevor die Maschinen Folie um die Bonbons zwirbeln, werden zu große oder kleine Karamellen aussortiert. Ein Bonbon muss exakt 5,2 Gramm wiegen. Übrigens: In der Halle ist es mit rund 85 Dezibel etwa so laut wie an einer stark befahrenen Straße

Wiegen

"Frisch gewickelt" reisen die Bonbons über Fließbänder in die Verpackungsabteilung. Die 28 roten Behälter dieser Anlage wiegen die Karamellen. Portionsweise plumpsen sie in einen Schlauchbeutel, der in einzelne Tüten geschnitten wird

Qualitätskontrolle

Alles gut? In der Qualitätskontrolle überprüfen Mitarbeiter sowohl die Rohstoffe als auch die fertigen Süßigkeiten. Dafür nehmen sie Proben und untersuchen etwa deren Wassergehalt (rechts). Zu viel Wasser macht Bonbons klebrig, zu wenig spröde

Entwicklung

Test, Test! In der Produktentwicklung probieren Mitarbeiter stets neue Rezepturen, etwa für Erdbeerbonbons

Verkostung

Bei der Verkostung mit Geschäftsführer Oliver Schindler (links im Bild) bewertet die Runde: Wie sind Farbe, Geruch, Geschmack?

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