Kinotipp: "Alvin und die Chipmunks 2"

Die Streifenhörnchen sind wieder los! An Heiligabend startet das neue Abenteuer von Alvin und den Chipmunks in den deutschen Kinos. Und dieses Mal bekommen die singenden Nager Konkurrenz!

Alvin, Simon und Theodore sind auf dem Musik-Olymp. Rund um die Welt werden die singenden Streifenhörnchen gefeiert, ihre Konzerte sind immer ausverkauft. Im Angesicht von Tausenden schreienden Fans geht Alvins Temperament mit ihm durch. Nach einem seiner Bühnenstreiche landet Manager und Ziehvater Dave in einem Pariser Krankenhaus.

Die Chipmunks müssen allein nach Hause – und werden zu allem Überfluss auch noch in die Schule geschickt! Da gibt es auch gleich Probleme, denn die süßen Nager finden nicht nur Freunde an der High School. Der fiese Ryan macht ihnen mit seiner Clique zuerst das Leben schwer und wirbt dann Alvin für sein Footballteam an. Das führt zu Ärger, denn die Chipmunks sollen die Schule bei einem Musikwettbewerb vertreten – der Wettbewerb und Alvins erstes Spiel finden aber am selben Tag statt! Alvins Alleingang sorgt für Zwietracht zwischen den Brüdern.

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Niedliche nager im Doppelpack

Zu allem Überfluss tritt auch noch Ex-Manager Ian auf den Plan – mit einer ganz besonderen Überraschung im Gepäck: der Streifenhörnchen-Girlgroup "Chipettes". Die will Alvin, Simon und Theodore im Musikwettbewerb Konkurrenz machen.

Im Jahr 2007 sorgten die niedlichen Nager schon für Furore in den Kinos. Hervorragend animierte Chipmunks und eine familientaugliche Geschichte wussten zu überzeugen. Auch der zweite Teil bietet tolle Tricktechnik, eine schöne, mtreißende Story und Gags am laufenden Band. Besonders erfreulich ist, dass Großmaul Alvin längst nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt wie in der Zeichentrickserie. Im Gegenteil: Im Film spielt der schüchterne, dickliche Theodore die heimliche Hauptrolle. Nach dem Streit seiner großen Brüder ist es das Nesthäkchen, das die Familie zusammenhält.

Wie erwartet, bleiben die menschlichen Figuren im Film farblos. Ob Manager Dave, Schulleiterin Dr. Rubin oder Widersacher Ian – die Darsteller spielen mit angezogener Handbremse. Allenfalls flacher Klamauk zeichnet sie aus. Diese Tatsache fällt allerdings nicht negativ ins Gewicht, denn die Chipettes Jeanette, Brittany und Eleanor verleihen dem Film eine neue, interessante Ebene. Die reizenden Damen sorgen bei Alvin und Co. für verklärte Blicke – und später für eine Menge Action.

Insgesamt hält der Film sehr gut mit seinem Vorgänger mit. Die Gagdichte ist sehr hoch und die heliumstimmigen Songs bleiben lange im Kopf.

"Alvin und die Chipmunks 2" – ab 24.12. im Kino!

Alvin und die Chipmunks - eine Erfolgsgeschichte

Schon 1958 hatten die Chipmunks ihren ersten Erfolg. Und der war riesig: Innerhalb von sieben Wochen wurden vier Millionen Tonträger verkauft. Erfunden hat die sympathischen Nagetiere der amerikanische Sänger und Songschreiber Ross Bagdasarians. Er selbst sang damals den "Chipmunk Song" in drei Tonlagen und beschleunigte dann die Aufnahme, so dass der bis heute typische Heliumklang entstand. Nach Bagdasarians Tod 1972 wurden die Streifenhörnchen von dessen Sohn und seiner Frau synchronisiert. Über 40 Alben und mehrere Filme der Chipmunks sind bis heute erschienen – eine beispiellose Erfolgsstory. Ross Bagdasarians Künstlername war übrigens Dave Seville – er selbst stand also Pate für den Manager der Chimpunks.

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