Kino Kinotipp: Ich - Einfach Unverbesserlich

Superschurke Gru kann sich nichts Schöneres vorstellen, als Unruhe zu stiften und der Menschheit gründlich den Tag zu vermiesen. Sein neuester Coup: Er will den Mond stehlen! Mit Trailer und Gewinnspiel!
Kinotipp: Ich - Einfach Unverbesserlich

Gru (gesprochen von Oliver Rohrbeck) ist ein echtes Ekel! Der selbsternannte, weltbeste Superschurke lässt keine Gelegenheit aus, für Ärger zu sorgen. Sein Motto lautet: Jeden Tag eine böse Tat! Gemeinsam mit seiner Mutter und seinem Hund, der mit einem furchteinflößenden Haigebiss nur wenig an den besten Freund des Menschen erinnert, bewohnt er ein rabenschwarzes Haus irgendwo in einem idyllischen Vorort. Tief unter seinem Haus hat Gru seine geheime Schurkenfestung eingerichtet. Hier tüftelt der geniale Dr. Nefario (gesprochen von Peter Groeger) an ständig neuen Waffen und Allzweckfahrzeugen. Ihm und Gru zur Seite steht eine Armee sogenannter „Minions“ – Latzhosen und Brillen tragende, kartoffelförmige Wesen, die teilweise nur ein Auge haben und kaum verständlichen Kauderwelsch brabbeln. Die kniehohen Wesen sind Gru treu ergeben und führen seine Aufträge gewissenhaft, allerdings auch etwas trottelig aus.

Als Gru den spektakulären Plan entwickelt, nichts geringeres als den Mond zu stehlen, gerät er mit seinem ärgsten Widersacher aneinander: Vector (gesprochen von Jan Delay). Dieser hat Gru gerade mit seinem Diebstahl der Cheops-Pyramide vom Platz Eins der schlimmsten Superschurken verdrängt und stiehlt ihm dann auch noch eine Schrumpfwaffe, die Gru extra für den Klau des Mondes entwickeln ließ. Zu allem Überfluss tauchen plötzlich die drei Waisenkinder Margo, Edith und Agnes (gesprochen von Friedel Morgenstern, Derya Flechtner und Sarah Kunze) auf und hoffen, ausgerechnet von Gru adoptiert zu werden. Gru kann die drei für die Ausführung seiner Pläne gut gebrauchen und adoptiert sie - als Zahnarzt getarnt. Natürlich passen die balletttanzenden Gören, die zudem auch noch andauernd Gutenachtgeschichten vorgelesen haben wollen, so gar nicht zum Lebenswandel eines Superschurken. Und auch Grus mit allerlei Waffen und spitzen Gegenständen vollgestopftes Gaunerversteck erweist sich nicht gerade als kindgerecht. Doch bald schließt Gru die Kinder ins Herz.

Geheime Helden

„Ich – Einfach Unverbesserlich“ ist der erste Animationsfilm der Universal Studios. Damit dieser kein Flop wird, wurde mit Chris Meledandri ein sehr erfahrener Produzent verpflichtet. Die von ihm beaufsichtigten Filme (Darunter „Ice Age“, „Die Simpsons – Der Film“ und „Alvin und die Chipmunks“) spielten weltweit über zwei Milliarden Dollar ein. Meledandri und die beiden Regisseure Pierre Coffin und Chris Renaud haben einen auf dem inzwischen äußerst umkämpften Animationsfilm-Markt durchaus konkurrenzfähigen Film abgeliefert.

„Ich – Einfach Unverbesserlich“ sprüht vor Ideen und angenehm schwarzem Humor. Gru hat das Zeug zum sympathischsten Fiesling der Filmgeschichte und verfügt – dem optisch minimalistischen Design zum Trotz – über einen recht tiefgründigen Charakter. Die geheimen Helden des Films aber sind die knuffigen Minions (übrigens genmanipulierte Maiskörner). Diese sorgen bei jedem Auftritt für Chaos und einige Zerstörung – und im Kinosaal für reichlich Lacher! Mit störrischer Gelassenheit überstehen sie jedes noch so schmerzhafte Unglück. Die drei Waisenkinder Margo, Edith und Agnes haben ebenfalls urkomische Augenblicke, sorgen aber zudem für eine gewisse Wärme. Besonders als Gru sich ihnen etwas öffnet. Technisch ist den Machern des Films nichts vorzuwerfen: Die Animationen sehen klasse aus, die 3D-Technik wird sparsam und nur an wirklich passenden Stellen eingesetzt. Letzteres ist besonders angenehm, weil dadurch die wirklich vordergründige Geschichte nicht beeinträchtigt wird. In allen Aspekten braucht sich der erste Universal - Animationsfilm nicht hinter den Branchengrößen wie Pixar oder Dreamworks zu verstecken. Die deutsche Fassung wurde mit Drei ??? – Sprecher Oliver Rohrbeck als Gru hervorragend besetzt und auch Rapper Jan Delay macht als Vector eine tolle Figur.

Kinotipp: Ich - Einfach Unverbesserlich

Fazit

„Ich – Einfach Unverbesserlich“ überzeugt mit einer schwungvollen Story, toller Animation und großartigen Charakteren. Die Universal Studios haben sich mit einem Paukenschlag im Animationsgenre gemeldet. Dieser Film ist jedem wärmstens zu empfehlen!

„Ich – Einfach Unverbesserlich“ – ab 30. September im Kino!

Gewinnspiel "Ich-einfach unverbesserlich"

Gewonnen haben:

Jan O. aus Dortmund

Ulla L. aus Sprockhövel

Anne-Catrin R. aus Giessen

Ich - Einfach Unverbesserlich

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