Kinotipp Kinotipp: Fünf Freunde

Spannende Ferien: Julian, Dick, Anne, George und deren Hund Timmy finden ein geheimnisvolles Funkgerät. Die eingehenden Funknachrichten lassen nur einen Schluß zu: Eine Verschwörung ist im Gange! Mit Trailer

Ihr kennt bestimmt die "Fünf Freunde" als Buch. Nun wurde eine Geschichte verfilmt: Die Geschwister Julian, Dick und Anne freuen sich mächtig auf die Sommerferien. Die dürfen sie nämlich bei Tante Fanny und Onkel Quentin auf dem Land verbringen. Ihre Cousine George - eigentlich Georgina - ist zunächst nicht begeistert von dem Besuch. Sie kann mit den Geschwistern aus der Stadt wenig anfangen und spielt lieber mit ihrem Hund Timmy. Georges Ablehnung schwindet jedoch, als Timmy aus einer Höhle gerettet werden muss und Julian, Dick und Anne mutig helfen. Das freut auch Onkel Quentin, der für die Rasselbande kaum Zeit hat: Er forscht leidenschaftlich an einer revolutionären Methode zur Energiegewinnung in einem geheimen Labor auf einer Felseninsel.

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Vier der fünf Freunde: Anna, Julian, Dick und George finden ein geheimnisvolles Funkgerät und geraten so in ein wildes Abenteuer...

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Das Filmplakat der "Fünf Freunde"

Während einer Entdeckungstour stoßen die fünf neuen Freunde auf ein altes Funkgerät. Zu ihrer Überraschung knarzen undeutliche Funksprüche aus dem Lautsprecher. Die Botschaften lassen vermuten, dass jemand hinter Onkel Quentins Forschungen her ist. Schnell wollen die Freunde die Polizei verständigen. Doch bei den vertrottelten Dorfpolizisten stoßen sie auf taube Ohren. Auch sonst will ihnen niemand die Geschichte glauben - nicht einmal Tante Fanny!

George will nicht zulassen, dass ihr Vater in Gefahr gerät und beschließt, den Fall mit Timmy zusammen selbst in die Hand zu nehmen. Natürlich sind auch Julian, Dick und Anne Feuer und Flamme. Es dauert nicht lang, da stoßen die Nachwuchs-Detektive schon auf die ersten Verdächtigen: Dubiose Tierfilmer und der äußerst mysteriösen Peter Turner. Sie alle scheinen ein außergewöhnlich großes Interesse an der Felseninsel zu haben. Schon bald stecken die fünf Freunde bis zum Hals in einem spannenden Abenteuer.

Die "Fünf Freunde" sind schon in Büchern, Hörspielen sowie einer Fernsehserie aufgetreten, nun bringt sie Regisseur Mark Marzuk auch auf die große Kinoleinwand. Die Vorlage zum Kinofilm veröffentlichte die britische Kinderbuchautorin Enid Blyton schon im Jahr 1947 als sechstes von insgesamt 22 Abenteuern der "Fünf Freunde". Die Originalgeschichte trägt den Titel "Fünf Freunde auf der Felseninsel" und gilt als eines der beliebtesten Bücher der international erfolgreichen Serie.

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Der Urlaubsort wird nach den Verbrechern abgesucht.

Einfache Geschichte mit viel Klamauk

Dieser Film spricht eher junge Zuschauer an. Weil die Geschichte eigentlich zu kurz für einen Kinofilm ist, wurden Nebenhandlungen hinzu erfunden: Die Jungdetektive untersuchen mehr Verdächtige als in der Buchvorlage. Kleinere Actionszenen peppen diese Ermittlungen auf.

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Die fünf Freunde liegen auf der Lauer - schließlich müssen sie eine große Verschwörung aufdecken!

Auch der Humor des Streifens begeistert eher junge Zuschauer. Vor allem werden die Erwachsenen veralbert. Wie so oft in Kinderfilmen steckt im Bösewicht ein großer Trottel. Sogar die Dorfpolizisten machen sich derart zum Affen, dass manch älterer Zuschauer eher Mitleid mit ihnen empfinden wird. Clever und sympathisch ist im Gegensatz ein ganz anderer: der Hund Timmy, ein schöner Australian Shepherd.

Großartig ist auch die Leistung der Jungschauspieler. Hervorzuheben ist hier ganz klar George, gespielt von Valeria Eisenbart, die schon in "Wickie auf großer Fahrt" die Svenja spielte. Aber auch Quirin Oettl (spielt Julian), Justus Schlingensiepen (spielt Dick) und Neele-Marie Nickel (spielt Anna) machen ihre Sache sehr gut. Toll gemacht sind die Action-Szenen und die schöne Küstenidylle.

Fazit

Enid Blytons "Fünf Freunde"-Universum ist für Neulinge wie Fans auf jeden Fall einen Blick wert. Der kindische Humor wird vor allem das jüngste Publikum (FSK 0 Jahre) ansprechen.

"Fünf Freunde" - ab 26. Januar 2012 im Kino!

Übrigens: Die GEOlino-Reporter waren auch bei den Dreharbeiten zu den "Fünf Freunden" dabei! Was sie dort erlebt haben, könnt ihr im Januar-Heft ab Seite 24 nachlesen.

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