Bücher: "Samurai. Der Weg des Kämpfers" von Chris Bradford

Schwarzer Gürtel der Schreibkunst: Chris Bradfords spannende Samurai Trilogie führt euch zurück in die Zeit der japanischen Schwertkämpfer des 17. Jahrhunderts
In diesem Artikel
"Samurai. Der Weg des Kämpfers"
Fazit

"Samurai. Der Weg des Kämpfers"

Feige Feuerwaffen! Sie haben Jacks Vater den Tod gebracht. Sein englisches Handelsschiff liegt jetzt mit Mann und Maus irgendwo in der Nähe der Gewürzinseln auf Grund.

Allein dem 12-jährigen Schiffsjungen ist es gelungen, den Piraten durch die Finger zu schlüpfen. - Und dabei den größten Schatz an Bord zu retten: Das Logbuch seines Vaters.

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Cover von "Samurai. Der Weg des Kämpfers"

Der Schiffbrüchige wird halb besinnungslos von einem Sturm an die japanische Küste geworfen. Seinen zerschundenen kleinen Körper liest dort kein Geringerer als der berühmte Schwertmeister Masamoto Takeshi auf und lässt ihn in seinem Hause pflegen.

Kaum wieder auf den Beinen reift in Jack der Wunsch nach Rache. Durch glückliche Fügung findet er in Meister Masamoto einen starken Verbündeten: Denn auch der alte Samurai hat noch eine offene Rechnung mit den Piraten zu begleichen.

Ob die Geschichte etwas mit den Narben in seinem Gesicht zu tun hat? – Jack traut sich nicht zu fragen. Auch liegt die Zeit der Vergeltung noch in weiter Ferne.

Zunächst schickt ihn Masamoto nämlich zusammen mit seinen eigenen Kindern Akiko und Yamamoto in die Stadt, um die Schule der Samurai zu besuchen.

Unter der strengen Hand der Meister übt sich Jack in Meditation, Schwertkampf und Bogenschießen. – Sehr zum Unwillen seiner standesbewussten Mitschüler, die in Jack bloß den Gaijin - den Fremden - sehen. Zu Jacks Überraschung erweist sich die haltlos kichernde Akiko jedoch als mutige und entschlossene Kämpferin an seiner Seite.

Doch ohne es zu ahnen, hat Jack das Interesse des finsteren Ninja Kriegers Drachenauge auf sich gezogen! Dieser hat es auf das Lockbuch von Jacks Vater abgesehen, das mit seinen Seekarten einen unschätzbaren Wert darstellt. Aber woher weiß Drachenauge von Jacks Besitz? Steht er etwa mit den Piraten im Bunde?

Zum Nachdenken bleibt Jack wenig Zeit. Drachenauges plötzliches Auftreten zwingt den Samurai-Schüler viel früher als erwartet seine neu erlernten Fähigkeiten anzuwenden: "Jack hob das Schwert, um sich zu verteidigen. Ein silberner Blitz flog an seinem Gesicht vorbei, ein Wurfstern. Er schlug in den Balken hinter ihm ein. Jack erstarrte. Vor ihm stand geduckt der einäugige Schattenkrieger und fixierte ihn."

Fazit

Chris Bradfors Roman-Trilogie "Samurai" verschafft euch ein authentisches Bild der Lebensweise japanischer Schwertkämpfer im 17. Jahrhundert. Dem englischen Autor fällt es dabei nicht schwer, seine Begeisterung für diese traditionelle Kampfkunst zu vermitteln. – Kein Wunder, besitzt er doch selbst den Schwarzen Gürtel in mehreren asiatischen Kampfsportarten - darunter Karate, Thai-Boxen und Aikido.

Übrigens: Wem der erste Band von Jacks Abenteuern gefällt, der braucht auf den Zweiten nicht mehr lange zu warten. Er erscheint noch diesen Monat bei Ravensburger. Chris Bradford: "Samurai 1. Der Weg des Kämpfers" und "Samurai 2. Der Weg des Schwertes", ab 12 Jahren, Ravensburger, 16,95 Euro

Chris Bradford: "Samurai 1. Der Weg des Kämpfers" und "Samurai 2. Der Weg des Schwertes", ab 12 Jahren, Ravensburger, 16,95 €

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