Bellino

Bellino ist ein drei Jahre alter Mischling. Sein Frauchen erzählt: "Als ich ihn im Tierheim gesehen habe, kannte er keinerlei Benimmregeln. Jetzt ist er ein zertifizierter Therapiehund."

Harry

Harry ist ein "Lhasa Apso" und scheint durch seinen Überbiss ständig zu lachen. Sein Herrchen sagt allerdings: "Eigentlich lächelt er nicht."

Lexi

Die Halter der ein Jahr alten Lexi sagen: "Die Leute sehen sie und glauben, sie sei behindert. Wir sehen in ihr eine 'besonders Befähigte'."

Starsky

Der acht Wochen alte Starsky ist zwar gerade erst auf der Welt, doch er kann bereits Pfötchen geben. Niedlich!

Guinness

"Ich fand ihn in der arabischen Wüste Jordaniens, mit kurzer Leine vor einer Zeltstadt der Beduinen angebunden. Er konnte kaum aufstehen und war bedeckt mit Insekten und voller Parasiten. Er folgte mir überallhin und wollte vor meiner Wohnung bleiben, um mich zu beschützen. Von Anfang an wusste er instinktiv, dass ich seine liebevolle Herrin sein würde, dass ich sein Leben verändern würde. Ganz allein in einer so weiten und offenen Wildnis – wie konnte ich da dieses bemerkenswerte Wesen nicht ins Herz schließen?"

Bella

Die ein Jahr alte Dachshündin Bella wird auch bewundernd "die Jennifer Aniston der Hunde" genannt.

Dorji

"Dorji ist ein Streuner, der viel Glück hatte. Die Veranda, auf der er liegt, ist sein Zuhause. Der Mann hinter ihm gab ihm einen Namen, einen Platz zum Fressen und Schlafen, Haarschnitte im Sommer und insgesamt das Gefühl, nicht allein zu sein. Nachdem ich so viele streunende Hunde in China gesehen hatte, berührte es mich, so etwas zu sehen. Auf Schnauze und Rumpf hat Dorji Narben von Steinen, mit denen Einheimische ihn beworfen hatten. Dorji ist ein Prototyp für die Hunde, die man in Käfigen sieht und die zum Schlachten in der Region Guangxi in China verkauft werden. Mir ist nie ein Hund mit einem stärkeren Gefühl von Dankbarkeit und Ergebenheit begegnet als Dorji. Ich wünsche ihm und seinem Herrchen weiterhin viel Glück", schreibt Elias Weiss Friedman in seinem Buch.

Mason

Bequemer geht's kaum: Der drei Monate alte Mason, ein junger Labrador Retriever, wird ein Stück des Weges getragen - die kleinen Beine machten schlapp.

Phil/Juno

"Mir wurde gesagt, der Name dieses Hundes sei Juno. Später erhielt ich eine E-Mail vom Besitzer. Juno war der sogenannte Straßenname des Hundes. In Wirklichkeit aber hieß er Phil. Diese Namensunterscheidung war mir bis dahin neu, aber tatsächlich haben Blindenhunde oft "falsche" Namen, wenn sie im Einsatz sind. Das erlaubt dem Besitzer einerseits, Leuten gegenüber höflich zu sein, die nach dem Namen des Hundes fragen, und verhindert andererseits, dass der Hund bei seiner Tätigkeit abgelenkt wird", erzählt Autor Elias Weiss Friedman über den Labrador Retriever.

Polo

"Polo geht regelmäßig in Kliniken als Therapiehund, nimmt an Veranstaltungen zum "Kampf gegen den Krebs" teil und hilft, Spenden für Tierheime zu sammeln", erzählt das Herrchen der zwei Jahre alten französischen Bulldogge stolz.

Das Buch zur Fotostrecke

Fotograf Elias Weiss Friedman wuchs in der Nähe von Philadelphia auf und sagt von sich selbst, er sei bereits als kleiner Junge "von Hunde besessen" gewesen. In New York kam ihm der Gedanke, das Prinzip der Fotoserie "Humans of New York" auf die Hundewelt zu übertragen: Er porträtierte die Tiere und erzählte ihre Geschichten. Daraus ist sein Projekt "The Dogist" entstanden, dessen Fotos er bei Twitter, auf Facebook und in seinem Instagram-Kanal teilt.

Die schönsten Fotos seiner Serie sind nun in seinem Bildband "1000 beste Freunde" erschienen. Darin porträtiert der Fotograf die Hunde New Yorks und dem Rest der Welt - von klein bis groß, hell bis dunkel, jung bis alt - und zeigt mit seinen Fotos die Vielfalt und Einzigartigkeit unserer vierbeinigen Freunde.

  • 1000 beste Freunde, Elias Weiss Friedmann, riva Verlag, 304 Seiten, etwa 25 Euro
GEOlino-Newsletter