Eulen retten auf krummen Wegen

"Eulen" von Carl Hiaasen
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In Florida geschehen Dinge, die verrückter sind als alles, was sich ein Schriftsteller ausdenken kann. Sagt Carl Hiaasen, und der muss es wissen. Hiaasen lebt in dem südöstlichen Zipfel der USA und hat dort lange als Reporter für eine große Zeitung gearbeitet, bevor er anfing, bissig-witzige Romane für Erwachsene zu schreiben, in denen - klar - die seltsamsten Sachen geschehen. Jetzt hat Hiaasen einen Krimi für Kinder verfasst. Eulen beginnt mit einer Begegnung der merkwürdigsten Art: Roy Eberhardt, erst kürzlich nach Florida umgezogen, wird gerade von einem brutalen größeren Schüler gegen die Scheibe des Schulbusses gedrückt, als er draußen einen Jungen ohne Schuhe in wahnwitzigem Tempo vorbeiflitzen sieht. Wie Roy sich gegen die täglichen Schikanen des Brutalos wehrt, wie er das Geheimnis des barfüßigen Läufers lüftet und welche krummen Wege er nimmt, um einige geschützte Kanincheneulen vor dem Tod zu retten - das schildert Hiaasen nicht nur atemraubend spannend, sondern auch zum Schießen komisch. Übrigens: Die Eulen gibt es wirklich. Der Rest ist erfunden.

Carl Hiaasen:

Eulen

Beltz & Gelberg

360 Seiten, 14,90 Euro

(ab 11 Jahren)

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