Voll abgedreht Propellerlampe

Ziemlich abgedreht! Eine Lampe mit Propellerantrieb ist ein echter Hingucker. Sie leuchtet hübsch und dreht sich dabei um sich selbst - angetrieben von Kerzen!

Ihr braucht:

- eine Pappdose mit rundem Blechboden (etwa 85 mm Durchmesser)

- den längeren Teil einer Hohlniete (15 mm lang)

- Lineal und Stift

- Cutter und Schere

- 60 cm Kupferrohr (Durchmesser 6 oder 8 mm)

- Nagel (etwa 30 mm lang) und Hammer

- Kombizange

- Klebstoffe für Metall und Papier

- einen Bogen Tonpapier (DIN A4)

- farbiges Transparentpapier

- zwei Weihnachtsbaumkerzen und einen Teller

- eine Portion Fingerspitzengefühl

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1. Schritt

Von der leeren Dose braucht ihr nur das Bodenblech. Trennt das vom Rest der Dose ab - aber so, dass noch etwa ein Zentimeter der Pappwand stehen bleibt.

Schlagt mit Hammer und Nagel ein Loch ganz genau in die Mitte des Blechs. Teilt den Deckel mit Lineal und Stift in Achtel.

Schneidet mithilfe des Cutters - und eines Erwachsenen, wenn euch das zu schwierig ist - entlang dieser Linien und am äußeren Ende noch anderthalb Zentimeter um die Ecke, wie ihr es auf dem Bild sehen könnt. Biegt diese Lamellen dann vorsichtig nach oben.

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2. Schritt

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Vergrößert als Nächstes das Loch so weit, bis ihr das längere Stück einer Hohlniete hineinstecken könnt, und klebt es fest.

Achtung, hierzu braucht ihr einen Klebstoff, der für Metall geeignet ist!

Die Niete muss ganz gerade in dem Blech stecken, sonst eiert die Lampe später. Oder dreht sich gar nicht.

3. Schritt

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Nun ist der Lampenschirm an der Reihe. Schneidet mit Cutter oder Schere von einer Längsseite des Tonpapiers einen drei Zentimeter breiten Streifen ab.

Der Rest wird euer Schirm. Damit der farbenfroh strahlt, schneidet ihr aus dem Bogen nach Belieben Formen und Figuren aus und klebt farbiges Transparentpapier hinter diese Fenster.

Ist der Schirm fertig verziert, klebt ihr den mit Papierkleber an die Pappkante des Blechbodens und seine beiden Enden zusammen.

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4. Schritt

Der vielleicht kniffligste Teil der Lampe ist ihre Aufhängung. Die biegt ihr so aus dem Kupferrohr, wie ihr es auf dem Bild sehen könnt. Wir empfehlen, das Rohr an den beiden Füßen mit der Zange platt zu drücken.

Dann lässt es sich leichter biegen. Mit dem Hammer schlagt ihr den Nagel durch die Spitze. Falls er von allein nicht stecken bleibt, klebt ihn mit dem Metallkleber fest.

Achtet darauf, dass der Nagel genau senkrecht steht. Und dass das ganze Gestell nicht wackelt und nicht zu breit ausfällt für den Schirm. Der muss noch locker darüberpassen.

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5. Schritt

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Bevor ihr die Lampe startet, macht einen Testlauf: Stülpt den Schirm über das Rohrgestell, sodass der Nagel in der Hohlniete steckt.

Gebt dem Schirm etwas Schwung: Dreht der sich, ohne zu haken, anzustoßen oder gebremst zu werden? Dann könnt ihr Ernst machen!

Klebt die beiden Kerzen mit etwas heißem Wachs auf dem Teller dicht nebeneinander fest, zündet sie an und stellt vorsichtig die Lampe darüber. Nicht vergessen: Der Schirm ist aus Papier und kann leicht Feuer fangen!

6. Schritt

Durch die Hitze entsteht im Inneren der Lampe ein aufsteigender Luftstrom, der nun den Propeller und damit den ganzen Lampenschirm in Drehung versetzt. Tut sich nichts, löscht ihr die Kerzen, wartet, bis das Metall abgekühlt ist (Achtung, das wird sehr heiß!), und verändert die Stellung der Lamellen des Propellers.

Andere mögliche Fehlerquellen: Der Schirm berührt das Rohrgestell, oder die Reibung zwischen Nagel und Niete ist zu stark, weil die nicht exakt senkrecht stehen.

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